Interview

Giovanni Federico im Interview

"Wir hatten zu viele ungenaue Pässe und zu wenig Bewegung im Spielaufbau", analysiert Giovanni Federico die Partie am Freitag gegen Hertha BSC (1:1). Der Spielmacher nimmt sich dabei selbst in die Pflicht und erklärt darüber hinaus: "Das Ergebnis spiegelt sicherlich nicht unsere Erwartungen an die Bundesliga wider. Wir wollten zeigen, dass wir die Liga noch nicht abgehakt haben, auch wenn uns das nicht richtig gelungen ist."

Giovanni, 1:1 gegen Hertha BSC Berlin. Sicherlich hättet ihr heute den Platz mit einem 1:0-Sieg verlassen können. Warum hat es nur zum Remis gereicht?
Giovanni Federico:"Es ist schwierig, so schnell eine Antwort darauf zu finden. Wir hatten zu viele ungenaue Pässe und zu wenig Bewegung im Spielaufbau."

In den letzten Wochen warst du immer an den wichtigen Szenen beteiligt, warst verantwortlich für sieben der ersten zehn Treffer im Jahr 2008. Am Samstag konntest Du über 70 Minuten leider keine entscheidenden Akzente setzen...
Giovanni Federico:"In den letzten Spielen ist bei mir ein wenig der Wurm drin. Ich hoffe aber, dass ich in den nächsten Wochen wieder das ein oder andere Tor schießen oder vorbereiten werde."
Die Diskussion in den letzten Tagen drehte sich nur um den DFB-Pokal und darum, dass eure Konzentration möglicherweise ein Stück zu weit weg sein könne von der Bundesliga. Hat das am Freitag im Hinterkopf tatsächlich eine Rolle gespielt?
Giovanni Federico:"Das Ergebnis spiegelt sicherlich nicht unsere Erwartungen an die Bundesliga wider. Wir wollten zeigen, dass wir die Liga noch nicht abgehakt haben, auch wenn uns das nicht richtig gelungen ist."
Mit Blick auf das Pokalspiel am 18. März: Wie stehst Du zum Gegner Carl Zeiss Jena, und wie beurteilst du eure Chancen?
Giovanni Federico:"Wir werden Jena auf keinen Fall unterschätzen. Sie haben dreimal gezeigt, dass sie Bundesliga-Mannschaften schlagen können. Hoffenheim haben wir schließlich auch nicht unterschätzt, denn das war auch eine gute Mannschaft. Aber das ganze ist jetzt noch kein Thema, denn wir konzentrieren uns jetzt auf das nächste Spiel in Hamburg."
Bastian Bergmann

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