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Hamburg gegen Dortmund: 1-1
Es dauerte bis zur 33. Minute ehe es die erste gute Torchance gab. Barrios brachte den Ball nach Sahins Pass im Tor unter. Der Schiedsrichter entschied allerdings auf Abseits. Ansonsten entwickelten sich zunächst nur wenige Möglichkeiten, weil die Abwehrreihen beider Mannschaften fast nichts zuließen.
Dann die Schrecksekunde für den BVB: Hummels brachte den ehemaligen Borussen Mladen Petric im Strafraum zu Fall (38.). Der Schiedsrichter entschied auf Elfmeter. Roman Weidenfeller erahnte zwar die richtige Ecke, doch der Ball war so platziert geschossen, dass die Hamburger mit 1:0 in Führung gingen. Zwei Minuten später hätten sie sogar noch erhöhen können, doch Weidenfeller parierte glänzend.
Mario Götze hatte noch vor der Pause den Ausgleich auf dem Fuß. Götze bereitete seinen Fast-Treffer selbst vor, doch der HSV klärte auf der Linie.
In der zweiten Halbzeit erhöhten die Schwarzgelben dann den Druck und spielten die Hamburger teilweise an die Wand. Sahin lupfte in der 50. Minute den Ball auf Götze. Doch der schoss über das Tor. Später traf Lukasz Piszczek nur den rechten Pfosten (64.). Keine vier Minuten später rettete der HSV-Torwart erst gegen Götze, dann gegen Großkreutz.
Und dann war zum zweiten Mal Aluminium im Weg. Großkreutz bediente Bender, der legte auf Barrios zurück. Doch der Panther traf nur die Latte. Nach einem Foul an Schmelzer wurde ein Hamburger mit Gelb-Rot vom Platz verwiesen. Der BVB dominierte weiter nach Belieben das Geschehen, aber der Ball wollte einfach nicht ins Tor. Bis zur 93. Minute: Da eroberte Sahin den Ball, spielte auf Schmelzer, der den Ball in den Strafraum flankte. Owomoyela verlängerte und Kuba donnerte den Ball in die Maschen. 1:1! Kevin Großkreutz hatte wenige Sekunden später sogar noch den Siegtreffer auf dem Fuß.
"Wir mussten lange warten, aber das 1:1 war natürlich hochverdient", sagte Jürgen Klopp anschließend. "Ich kann natürlich mit diesem Ergebnis wunderbar leben."