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Kehl: "Wir haben das Spiel heute ganz alleine entschieden, in beide Richtungen"
Sebastian, Ihr habt heute das erste Mal seit gut einem Jahr wieder verloren. Woran hat es gelegen?
"Wir haben heute Fehler gemacht, die eiskalt bestraft worden sind. Hamburg hat natürlich auch aufopferungsvoll gekämpft. Am Ende hatten wir unendlich viele Tormöglichkeiten. Wir hätten das Spiel locker noch drehen können, aber so läuft ein Tag dann manchmal. Dass wir heute mal wieder verloren haben, ist natürlich ein ganz schlechtes Gefühl. Insgesamt gesehen haben wir das Spiel ganz alleine entschieden, in beide Richtungen."
Wie baut Ihr Euch für das schwere Spiel gegen Frankfurt am Dienstag schnell wieder auf?
"Viel aufbauen müssen wir uns nicht. Wir haben in der ersten Halbzeit sicherlich nicht sehr prickelnd gespielt, dafür in der zweiten Halbzeit sehr viel richtig gemacht. Demnach ist es nicht so, dass die Mannschaft am Boden zerstört ist. Wir werden uns schnell wieder fangen und haben ja auch gar nicht so viel Zeit groß ins Grübeln zu kommen. Von daher bin ich sehr zuversichtlich, dass wir am Dienstag gegen Frankfurt auch wieder Punkte holen werden. Wie gesagt, wir haben das Spiel heute in beide Richtungen entschieden."
Was bedeutet das genau?
"Wir haben Fehler gemacht, die ich jetzt hier in der Öffentlichkeit nicht diskutieren möchte. Das bleibt natürlich intern. Aber der Punkt ist, dass sie passiert sind und dass wir unsere Chancen am Ende nicht genutzt haben."
Hatte die Niederlage auch mit mangelnder Konzentration zu tun?
"Natürlich kann man die Niederlage ein Stück weit darauf schieben, wenn man schon in der zweiten Minute ein Tor kassiert. Das darf nicht passieren. Es war klar, dass die Hamburger kommen, dass sie mit viel Euphorie auftreten. Insgesamt sehen wir natürlich bei allen Toren nicht gut aus. Aber nochmal: Wir hatten alle Möglichkeiten, das Spiel heute für uns zu entscheiden."
Interview: Dennis-Julian Gottschlich