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Peer Steinbrück kandidiert für BVB-Aufsichtsrat
Mit Steinbrück wird auch Friedrich Merz für die Wahl in den Aufsichtsrat vorgeschlagen. Im Falle seiner Wahl wird der 55-Jährige vom Beirat der Geschäftsführungs GmbH von Borussia Dortmund in den Aufsichtsrat wechseln. Der Jurist Friedrich Merz war von 2000 bis 2002 Vorsitzender und von 1998 bis 2000 sowie von 2002 bis 2004 stellv. Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion.
"Ich freue mich sehr über die Bereitschaft von Peer Steinbrück und Friedrich Merz, für den Aufsichtsrat zu kandidieren", sagte Hans-Joachim Watzke, der Vorsitzende der BVBGeschäftsführung, "weil sie zu den profiliertesten Finanzexperten Deutschlands gehören und für den BVB einen großen Zugewinn an Kompetenz bedeuten."
"Der BVB ist ein Verein mit großer, bewegter Geschichte und mit vielen sportlichen Erfolgen. Für seine Mitglieder, für die vielen Fans in der ganzen Republik ist der BVB Kult, ist Borussia Dortmund ein Lebensgefühl und eine Herzenssache", erklärte Peer Steinbrück. Für ihn seien Tradition und ruhmreiche Vergangenheit eine Seite der Borussia, noch wichtiger seien jedoch Gegenwart und Zukunft.
Steinbrück: "Und da hat der BVB eine kaum für möglich gehaltene Entwicklung geschafft. Der Verein stand am Abgrund, das Überleben hing am seidenen Faden. In nur wenigen Jahren ist es gelungen, den Verein neu aufzustellen, wirtschaftlich zu sanieren und Schulden abzubauen." Zugleich habe man eine neue sportliche Philosophie mit einer jungen Mannschaft umgesetzt, die eine wahre Begeisterung bei ihren Auftritten auslöse.
"Tore schießen müssen die Jungs von Jürgen Klopp schon selbst, aber ich möchte gern daran mitwirken, dass sich die Perspektiven beim BVB weiter positiv entwickeln", erklärte Peer Steinbrück zu seiner Bereitschaft, für den Aufsichtsrat zu kandidieren.