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Sven Bender: "Man darf dann halt hinten kein Tor bekommen"
Sven Bender, letzte Woche hast du dich am Sprunggelenk verletzt, gegen Leverkusen aber schon wieder in der Startelf gestanden. Eine Wunderheilung?
Bender: "Nein. Unsere medizinische Abteilung hat einfach sehr, sehr gute Arbeit geleistet und alles dafür getan, dass ich jeden Tag Fortschritte gemacht habe. Mitte der Woche hatte ich keine Probleme mehr und konnte eigentlich alles wieder auf dem Platz machen. Natürlich bin ich sehr froh, dass ich heute mitwirken konnte."
Insgesamt war Bayer Leverkusen keine einfache Aufgabe - die bisher härteste in der Rückrunde?
Bender: "Es war insgesamt alles andere als einfach. Beide Mannschaften haben sich überhaupt nichts geschenkt. Bayer hat alles gegeben und uns das Leben sehr, sehr schwer gemacht, weil eine enorme Qualität in der Truppe vorhanden ist. Aber aufgrund der höheren Anzahl an Torchancen war unser Sieg mit Sicherheit verdient."
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Als ihr in der zweiten Halbzeit mehrere Chancen zur Vorentscheidung vergeben habt, hattest du da Sorge, dass Bayer noch irgendwie das Spiel drehen könnte?
Bender: "Nein, denn wir lagen ja immer noch mit einem Tor in Führung. Ich habe immer die Sicherheit gehabt, da wir insgesamt sehr gut gestanden und verteidigt haben. Deswegen ist es nicht so wild, wenn man vorne nicht jede Chance verwandelt. Man darf dann halt hinten kein Tor bekommen."
Fünftes Pflichtspiel im Jahr 2012, fünfter Sieg. Wie geht es weiter?
Bender: "Weiter geht es nächste Woche in Berlin. Natürlich hätten wir nichts dagegen, dort direkt nachzulegen."
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