Story
09 schwarzgelbe Momente im Jahr 2024 – Teil 2
Dortmunder Junge. Schwarzgelbe Legende – das letzte Heimspiel von Marco Reus
„Ich stehe und stand nicht gern im Mittelpunkt, das ist mein Naturell“, sagte Marco Reus vor seinem letzten Heimspiel mit dem BVB im SIGNAL IDUNA PARK. Doch er hat keine andere Wahl. Beim Einlaufen der Mannschaften zeigen die BVB-Fans eine Choreografie, die ein überdimensionales Trikot mit der Nummer 11 und den Schriftzug „Danke, Marco!“ zeigt. In seinem 294. und letzten Bundesliga-Spiel nach 12 Jahren im schwarzgelben Trikot verabschiedet er sich gegen Darmstadt mit einem Tor (einem traumhaft verwandelten Freistoß). Beim Torjubel wird er von den Mitspielern auf Händen getragen. In der 82. Minute wird Reus unter dem Jubel des ganzen Stadions sowie mit einem Spalier seiner Mannschaft ausgewechselt. „Es war für mich das letzte Mal zuhause – ich wollte es genießen und bin unfassbar dankbar für die Liebe, die mir die Leute in den letzten Jahren entgegengebracht haben. Ich hoffe, ich konnte etwas zurückgeben“, sagt er.
Das Stadion wird 50 Jahre alt
Das schönste Stadion der Welt feiert seinen 50. Geburtstag. Die große Party mit zahlreichen Aktionen folgt vier Tage nach dem Jubiläum (2. April 1974) beim Spiel gegen den VfB Stuttgart: Die Mannschaft läuft in einem Sondertrikot auf, die Dortmunder Philharmoniker spielen den „Triumphmarsch“ live, ein Geburtstagsspalier empfängt die Spieler auf dem Rasen, Spielerinnen des ersten Spiels im damals neu erbauten Westfalenstadion bilden die Einlaufeskorte und die Fans entwerfen eine Choreografie über alle Tribünen des SIGNAL IDUNA PARK. Der BVB verliert die Partie, weil Serhou Guirassy, zu diesem Zeitpunkt noch im VfB-Dress, eine der wenigen Konterchancen zum 1:0-Siegtreffer für die Gäste nutzt. „Es war bis zur 99. Minute eine außergewöhnlich tolle Atmosphäre, auch weil die Fans gespürt haben, dass wir alles, wirklich alles, investiert haben“, sagt Trainer Edin Terzic.
Die Tischtennisspieler steigen in die Bundesliga auf
Mit einem hart umkämpften 5:5 im letzten Saisonspiel gegen TTC OE Bad Homburg 1987 verteidigen die Tischtennisspieler die Tabellenführung in der 2. Bundesliga. Für den alles entscheidenden Punkt zum Meistertitel sorgt der 23-jährige Kirill Fadeev, der einen 4:5-Rückstand noch spektakulär dreht. Die Tischtennis-Mannschaft ist nach 2002 und 2010 zum dritten Mal Meister der 2. Bundesliga. Im dritten Anlauf nimmt sie ihr Aufstiegsrecht wahr: Erstmals in der Vereinsgeschichte schlagen die Schwarzgelben in der TTBL auf. Zur Heimpremiere in der Tischtennis-Bundesliga kommen gut 1.000 Zuschauer in die Brügmann-Halle. Die Borussen müssen sich dem ASV Grünwettersbach hauchdünn geschlagen geben.