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Gewalt gegen Frauen stoppen: BVB unterstützt erneut Orange Days
Gemeinsam mit Vorstand Alexander Wehrle vom VfB Stuttgart und der Union deutscher Zonta Clubs hat Borussia Dortmund vergangenen Samstag im Rahmen des Bundesliga-Heimspiels im SIGNAL IDUNA PARK erneut ein gemeinsames Zeichen gegen geschlechtsspezifische Gewalt gesetzt und sich wiederholt an der „Zonta Says No“-Kampagne beteiligt.
Neben einer klaren Positionierung am Rasenrand und auf der Bande, klärte eine Vertreterin des örtlichen Zonta Clubs Dortmund vor dem Anpfiff zudem auch im Interview bei Norbert Dickel über die große Bedeutung von sensibilisierender Arbeit auf, die es bei dieser Thematik bedarf.
Warum ist diese Arbeit so wichtig?
In Deutschland ist jede dritte Frau mindestens einmal in ihrem Leben von physischer und/oder sexualisierter Gewalt betroffen – das sind mehr als zwölf Millionen Frauen. Darüber hinaus meidet über die Hälfte aller Frauen im Dunkeln bestimmte Orte und fühlt sich unsicher. All das zeigt auf, dass Gewalt gegen Frauen ein allgegenwärtiges und kein Randphänomen ist, das nur in bestimmten Kreisen auftritt.
Weitere Informationen zum Engagement sowie zu Möglichkeiten für Schutz und Prävention hat Borussia Dortmund auf einer separaten Seite zusammengestellt.
Hintergrund
Seit 2012 bildet „Zonta Says NO“ das globale Dach von Zonta International für die „Orange The World“-Aktivitäten von weltweit 1100 Zonta-Clubs in 63 Ländern, darunter allein in Deutschland 136 Zonta-Clubs mit rund 4000 Frauen. Seit 2013 unterstützt die Kampagne jeweils vom 25. November bis 10. Dezember die unter dem Motto „Orange The World“ stehenden 16 Days of Activism der Vereinten Nationen.
Zugleich unterstützt Zonta auch auf lokaler Ebene Projekte zur Bekämpfung und Verhinderung von Gewalt gegenüber Frauen und Mädchen.
Mehr Informationen zur Kampagne gibt es auf der Seite von Zonta.