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Spielbericht

BVB-Frauen stehen im Westfalenpokal-Finale

Die Frauen von Borussia Dortmund haben im Westfalenpokal-Halbfinale Regionalligist Arminia Bielefeld mit 3:0 geschlagen und stehen dadurch im Endspiel. Die Tore erzielten Annika Enderle, Marah Tayeh und Nora Willeke. 

Die BVB-Frauen kamen gut in die Partie hinein. Knapp acht Minuten nach dem Anstoß kamen die Gäste dem Tor von Arminia Bielefeld per Freistoß erstmals nahe. Paula Reimanns Hereingabe aus dem Halbfeld konnte Dana Marquardt am Fünfmeterraum per Kopf nicht gezielt aufs Tor bringen. Nur kurze Zeit später fungierte Marquardt selbst als Vorbereiterin; den Querpass von der rechten Seite erreichte Kira Kutzinski im Tor der Bielefelderinnen allerdings knapp vor der mitgelaufenen Annika Enderle in der Mitte. In der 28. Minute konnte Kutzinski dann jedoch nichts für ihre Mannschaft tun. Erneut ging der Situation ein Freistoß aus dem linken Halbfeld voraus, dieses Mal von Hedda Wahle getreten. Die Hereingabe prallte von einer Bielefelder Verteidigerin ab und landete bei Marquardt, die auf Enderle im Rückraum ablegte. Per Direktabnahme versenkte Enderle den Ball flach in der linken unteren Ecke zur 1:0-Führung. Zehn Minuten später verhinderte Kutzinski mit einer Glanzparade die 2:0-Führung, nachdem sie einen Torabschluss von Marquardt von der Kante des Sechzehnmeterraums abwehrte. Auch kurz vor der Halbzeit scheiterte Marquardt an der Schlussfrau der Arminia, die ihren flachen Schuss von der Höhe des Elfmeterpunkts zur Ecke klärte. Und so ging es mit der verdienten 1:0-Führung in die Pause. Die Gastgeberinnen spielten sich auf der Gegenseite keine zwingende Torchance heraus.

Auch nach dem Seitenwechsel behielten die Borussinnen das Heft weiter in der Hand. Zwar hatten die Bielefelderinnen eine kleine Druckphase in den ersten Minuten der zweiten Hälfte, jedoch entstand dabei erneut keine Torchance für die Arminia. Ab der 60. Minute machten die Schwarzgelben wieder mehr Druck auf die Bielefelder Defensivreihe. Es dauerte jedoch, bis die Drangphase etwas Zählbares für den BVB hervorbrachte. Die eingewechselte Marah Tayeh stand nach einer Ecke durch Wahle von der rechten Seite goldrichtig und konnte im Fünfmeterraum den Ball zur 2:0-Führung einköpfen (86.). Zwei Minuten später machte Nora Willeke den Deckel drauf und den Einzug ins Pokalfinale perfekt. Lisa Gomulka spielte den Ball auf Willeke an der Strafraumkante, die sich den Ball dann noch einmal selbst vorlegte und mittig aus dem Strafraum über die Keeperin ins Tor traf (88.). Trainer Thomas Sulewski war nach dem Abpfiff stolz auf sein Team: "Wir müssen den Hut vor der Mannschaft ziehen, dass sie so diszipliniert gespielt und über 90 Minuten alles gegeben hat. Das Spiel war auch auf mentaler Ebene sehr anspruchsvoll. Ich kann der Mannschaft nur ein großes Lob aussprechen, dass sie unseren Plan so gut umgesetzt hat und sich das Finale mit dem heutigen Spiel redlich verdient hat."

Das Endspiel des Westfalenpokals wird am 1. Juni gegen den FC Schalke 04 stattfinden, der sich im zweiten Halbfinale im Elfmeterschießen gegen den Regionalligisten SSV Rhade durchsetzte. Zunächst gibt es das Wiedersehen mit dem FC Schalke allerdings am kommenden Wochenende im Spitzenspiel der Westfalenliga, zu dem die Gäste aus Gelsenkirchen als Tabellenverfolger anreisen. Das Derby wird am Sonntag, den 27. April, um 15 Uhr in der Roten Erde angepfiffen. Das Spiel ist bereits restlos ausverkauft.

BVB-Frauen: Schröer – Böger, Reimann, Wahle, Vogel  – Willeke (89. Wicke), Bedarf (62. Tayeh), Grothe, Gomulka, Enderle – Marquardt

Tore: 0:1 Enderle (28.), 0:2 Tayeh (86..), 0:3 Willeke (88.)

Karten: Gelbe Karte Annika Enderle (34.)

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