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Vorbericht

Tischtennis: BVB empfängt Spitzenteam Werder Bremen

Borussia Dortmund fühlt in der Tischtennis-Bundesliga den Spitzenteams weiter auf den Zahn. Nach Spitzenreiter Borussia Düsseldorf in der Vorwoche empfangen die Schwarzgelben nun im letzten Spiel vor der Osterpause am Dienstag (19 Uhr, live bei Dyn) den zweitplatzierten „Herbstmeister“ Werder Bremen. Karten für die Partie sind im Online-Ticketshop erhältlich.

Ausgangslage
Dortmunds Hoffnungen auf die erstmalige Final-Four-Teilnahme sind nach zuletzt zwei Spielen in Folge ohne Punkte nur noch theoretischer Natur. Zwar besteht noch rechnerisch eine Minimalchance, aber dafür müsste der BVB in seinen letzten drei Saisonspielen ohne Niederlage bleiben und der TTC Schwalbe Bergneustadt in vier Begegnungen ohne Sieg bleiben.

Entsprechend konzentrieren sich die Borussen im Schlussspurt der regulären Saison auf die Absicherung ihrer Platzierung in der oberen Tabellenhälfte. „Wir wissen, dass wir eine gute Saison gespielt und uns nach unserer Aufstiegssaison weiter verbessert haben. Wenn wir die Saison unter den besten sechs Mannschaften abschließen, ist das auch schwarz auf weiß in der Tabelle abzulesen. Deswegen ist das Spiel gegen Bremen für uns auch sehr wichtig“, beschreibt BVB-Trainer Evgeny Fadeev die Haltung seiner Spieler in der Endphase der Saison.

Nach dem Duell mit den Werderanern, die bereits für das Final Four qualifiziert sind, stehen für seine Mannschaft in der zweiten April-Hälfte noch zwei Aufgaben auf dem Programm: Zunächst gastiert die Borussia beim TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell (16. 04., 18:30 Uhr), ehe drei Tage später (19.04., 15 Uhr) zum Hauptrundenabschluss im letzten Heimspiel der zweiten BVB-Saison im Oberhaus der Post SV Mühlhausen in der Brügmann-Halle auftritt. Tickets für die Partie gibt's hier.

Personal
Fadeev kann aus dem Vollen schöpfen – und will das auch nutzen. „Das Spiel hat eine große Bedeutung für unser Ziel, in der Tabelle am Ende noch möglichst weit oben zu stehen. Deswegen werden wir auch ohne echte Chance auf einen Final-Four-Platz weiter Vollgas geben“, erklärt der Coach. Ob damit die gleichzeitige Rückkehr von Top-20-Spieler Anders Lind und Ex-Doppelweltmeister Kristian Karlsson verbunden ist, nur ein Ass aus dem Spitzenduo zum Zuge kommt oder beide nochmals wie schon gegen Düsseldorf pausieren, will Fadeev erst am Spieltag entscheiden.

Gegner
Werder Bremen ist in der TTBL die Überraschungsmannschaft der Saison und hat sich bereits souverän die Teilnahme an der Final-Four-Endrunde (30./31. Mai) gesichert. Im Konzert der Großen wirbelten die Hanseaten das Feld der Favoriten gehörig durcheinander, gewannen in der Hinrunde erstmals nach 13 Jahren wieder ein Duell mit Rekordmeister Düsseldorf (3:0) und düpierten auch Champions-League-Sieger 1. FC Saarbrücken-TT sowie Superstar Fan Zhendong (3:2). Auch das Heimspiel gegen Borussia in der ersten Saisonhälfte gewann der SVW mit 3:0.

Zu Werders Stärken gehört die personelle Kontinuität: Kirill Gerassimenko, der Kasache mit attraktiver Spielweise, sowie Mattias Falck, der frühere Weltmeister-Partner von BVB-Ass Karlsson, und der paraguayische Fan-Zhendong-Bezwinger Marcelo Aguirre kamen 2019 gleichzeitig an die Weser und bilden seitdem das Gerüst der Mannschaft des seit mehr als 20 Jahren amtierenden Trainers Cristian Tamas. Außerdem erweisen sich die Werderaner als ausgesprochen konstant: Im bisherigen Saisonverlauf hat Bremen noch nicht zweimal nacheinander verloren. Ein wichtiger Faktor für Bremens Erfolg in der laufenden Saison ist darüber hinaus Neuzugang Irvin Bertrand. Durch den von Mühlhausen verpflichteten Franzosen hat der Meister von 2013 an Flexibilität in der Mannschaftsaufstellung sowie vor allem an Qualität im Doppel gewonnen.

Ehrgeiz
In die Begegnung mit Bremen geht der BVB mit besonderem Ehrgeiz: Werder ist unter Dortmunds elf diesjährigen TTBL-Rivalen eine von nur zwei Mannschaften, gegen die Fadeevs Team noch nicht gewonnen hat. „Nach drei vergeblichen Versuchen spornt es uns schon auch auf eine spezielle Weise an, diese Serie zu beenden“, so der BVB-Trainer. Außer gegen Bremen haben die Borussen nur noch gegen Fulda alle bisherigen Duelle verloren.

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