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Spielbericht

Furiose erste Halbzeit: BVB feiert 4:0-Heimsieg gegen Freiburg

Borussia Dortmund ist nach zuvor zwei Niederlagen wieder in der Spur: Am 31. Spieltag der Fußball-Bundesliga feierte der BVB dank einer furiosen ersten Halbzeit einen 4:0 (3:0)-Heimsieg gegen den SC Freiburg, machte die Champions-League-Teilnahme auch rechnerisch perfekt und geht als Tabellenzweiter mit fünf Punkten Vorsprung auf den Dritten in die letzten drei Begegnungen der Saison.

Personalien
Im Vergleich zum Auswärtsspiel in Hoffenheim (1:2) nahm Cheftrainer Niko Kovac vier personelle Veränderungen vor: Serhou Guirassy, Julian Brandt, Startelf-Debütant Samuele Inacio und Ramy Bensebaini kamen für Fabio Silva, Carney Chukwuemeka, Daniel Svensson und Niklas Süle ins Team. Süle (Bänderverletzung im Knie) war neben Karim Adeyemi (muskuläre Probleme), Emre Can (Kreuzbandriss) und Felix Nmecha (Bänderriss im Knie) einer von vier Ausfällen.

Spielverlauf
Fast nur Dortmunder Ballbesitz in der Anfangsphase mit einem hoch postierten Maxi Beier auf der „Svensson-Position“. Das zahlte sich früh aus: Bensebaini spielte tief aus der eigenen Hälfte einen starken, langen Ball halblinks in den Lauf von Beier, der auf dem Weg zum frühen 1:0 freie Bahn hatte und cool blieb vor Atubolu im Freiburger Kasten (8.). Sechs Minuten später: Ballgewinn vor dem eigenen Strafraum, erneut ein weiter Pass nach links, auf Inacio, der Richtung Strafraum marschierte und nach rechts spielte auf Brandt. Guirassy drückte die Hereingabe mit dem ausgestreckten Fuß über die Linie (14.).

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Freiburgs rechter Offensivmann Scherhant war tief in der eigenen Hälfte gebunden, um an Beier dranzubleiben. Realtaktisch agierte Beier vor Inancio fast auf einer Höhe mit Guirassy. Und Inacio fädelte beinahe das dritte Tor ein, doch Julian Ryersons Schuss aus 13 Metern ging über den Kasten (16.). Im Duell der beiden Teams mit den meisten Eckball-Toren in dieser Saison führte eine Ryerson-Hereingabe nach einer halben Stunde zum 3:0. Bensebaini köpfte die Ecke im Fünfmeterraum in die Maschen (32.).

Jobe Bellingham spielte im ersten Durchgang keinen Fehlpass. Mit 62 Prozent der Spielanteile und 11:3 Torschüssen ging es in die Kabinen. Deutlich gemächlicher ging es dann weiter, nicht mehr so zielstrebig wie zuvor. Nach 55 Minuten lag der Ball dann auch im BVB-Tor, doch Freiburgs Kopfballtorschütze Lienhart hatte sich bei Grifos Freistoßflanke ganz knapp im Abseits befunden.

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Inacios Schuss wurde im letzten Moment gebockt (60.). Der BVB hatte zwar auch in Durchgang zwei mehr Ballbesitz, ging jedoch verhalten damit um. Erst in der 87. Minute drehten der eingewechselte Chukwuemeka sowie Beier nochmal richtig auf, und nach einer Stafette über sechs Stationen schloss Fabio Silva aus der Drehung zum 4:0 ab.

Ausblick
Auch am kommenden Wochenende steht für den BVB ein Sonntagspiel an: Ab 17:30 Uhr kommt es in Mönchengladbach zum Borussen-Duell (live bei DAZN).

BORUSSIA DORTMUND – SC FREIBURG 4:0 (3:0)

Fußball-Bundesliga, 31. Spieltag
Sonntag, 26. April 2026, 17:30 Uhr

BVB:
Kobel – Anton, Schlotterbeck, Bensebaini – Ryerson, Sabitzer, Bellingham (88. Özcan), Beier (88. Albert) – Inacio (74. Svensson), Brandt (83. Chukwuemeka) – Guirassy (83. Silva)
Bank: Meyer, Couto, Mane, Reggiani

SCF: Atubolu – Kübler, Ogbus, Lienhart (75. Jung), Günter – Eggestein, Höfler (84. Tarnutzer) – Scherhant (75. Irié), Höler, Grifo (67. Beste) – Matanovic (67. Philipp)
Bank: Müller, Steinmann, Treu

Tore: 1:0 Beier (8., Bensebaini), 2:0 Guirassy (14., Brandt), 3:0 Bensebaini (32., Ecke Ryerson), 4:0 Silva (87.)
Gelbe Karte: Bellingham
Schiedsrichter: Dr. Braun (Wuppertal)
Zuschauer: 81.365 (ausverkauft) im SIGNAL IDUNA PARK
Boris Rupert

 

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