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Bundesliga-Sportärzte im Knappschaftskrankenhaus

"Der gesamte Bewegungsapparat, insbesondere die Gelenke, Bänder, Sehnen und Muskeln, wird bei Sportlern stark beansprucht", sagt Sportmediziner und Chirurg Dr. Karl-Heinz Bauer, Chefarzt des Klinikums Westfalens, zu dem das Knappschaftskrankenhaus in Dortmund-Brackel zählt. Dr. Bauer ist Vereinsarzt des VfL Bochum. Gemeinsam mit seinen Vereinsarztkollegen Dr. Günter Kuboth vom Eishockeyclub Dortmund und BVB-Vereinsarzt Dr. Markus Braun behandelt Dr. Bauer in der Sportmedizinischen Abteilung der Chirurgischen Klinik des Knappschaftskrankenhauses nicht nur Fußball- und Eishockeyprofis. Auch Amateur- und Breitensportler suchen Rat und Behandlung bei den Sportmedizinischen Experten in Dortmund-Brackel bei akuten Sportverletzungen und chronischen Sportschäden.

Zum 1. Juli 2011 hat Dr. Markus Braun seinen beruflichen Schwerpunkt von der Berufsgenossenschaftlichen Unfallklinik in Duisburg zum Knappschaftskrankenhaus Dortmund verlegt. Damit ist er noch näher an das BVB-Trainingszentrum gerückt. Bereits zuvor bestanden langjährige medizinische Kooperationen mit dem Knappschaftskrankenhaus, denn hier stehen alle modernen diagnostischen Möglichkeiten, gleich ob bildgebende Verfahren, ein großes Labor oder sportmedizinisch leistungsdiagnostische Verfahren, zur Verfügung, um Verletzungen und Erkrankungen schnell und genau festzustellen. Zudem steht das Sportmedizinische Institut am Knappschaftskrankenhaus (smido) mit 33 Physiotherapeuten, Sportwissenschaftler und Gymnastiklehrer zur Verfügung, damit Verletzte und Operierte schnell wieder zur gewünschten Mobilität zurückfinden können. Am Sportmedizinischen Institut finden auch Sporttauglichkeitsuntersuchungen für den Jugend- und Amateurbereich des BVB und des VfL Bochums statt.
Auf dem drei Kilometer vom Knappschaftskrankenhaus entferntem Trainingszentrum des BVB betreut Dr. Braun neben seiner Tätigkeit in der Chirurgischen Klinik die BVB-Spieler. Aber auch scheinbare Kleinigkeiten, wie der Schutz der Sportler vor Erkältungen und Infektionen, sind wichtig. Entsprechende Ernährungs- und Regenerationstipps hierzu geben die Sportmediziner auch an "normale Patienten". Neben den akuten Verletzungen, bei denen keine Operation notwendig ist, behandelt Dr. Braun auch chronische Entzündungs-, Überlastungs- und Verschleißschäden der Wirbelsäule und der Gelenke. "Ein zusätzlicher Computertomograf wurde für die Sportmedizin in unserem Haus angeschafft", sagt Geschäftsführer Andreas Schlüter. An dem modernen Computertomografen (CT), von dem die geringst mögliche Strahlenbelastung ausgeht führt Dr. Braun minimalinvasiv und schonend Eingriffe am Bewegungsapparat nicht nur bei Sportlern durch. Große Operationen sind Sache von Dr. Bauer im Knappschaftskrankenhaus.
"Weil eine schnelle Rückkehr von verletzten Spielern für den Erfolg der Dortmunder nötig ist, sind wir froh, ein starkes sportärztliches Team mit den Doktoren Bauer, Kuboth und Braun, das durch Internisten unterstützt wird, in unserer Nähe zu haben", resümiert Michael Zorc, der Sportdirektor des BVB.

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