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Der BVB verliert mit 3:2 in Hamburg
Das Spiel begann mit einem Schock für alle BVB-Fans. Keine 120 Sekunden waren auf der Stadionuhr vergangen, da ergatterte van der Vaart im Mittelfeld den Ball und stürmte auf der linken Seite den Platz hinunter. Er erwischte Borussias Abwehr eiskalt, als er mit viel Gefühl auf den mitgelaufenen Son flankte, der aus sechs Metern zum 1:0 für die Hausherren einköpfte (2.).
In der Folge tat sich der BVB schwer, ein geeignetes Mittel gegen den Abwehrriegel des HSV zu finden. Erst eine Einzelaktion brachte Adler in Bedrängnis: Diesmal war es Leitner, der schön von der Strafraumlinie abzog - Hamburgs Schlussmann parierte glänzend (31.). Sieben Minuten später versuchte es Lewandowski mit einem Drehschuss, doch Adler war schnell genug unten und lenkte den Ball mit den Fingerspitzen noch um den Pfosten (38.).
Die zweite Halbzeit begann wie die erste, diesmal jedoch mit dem Jubel auf Seiten des BVB. Der Ball rollte gerade 23 Sekunden, da zielte Perisic von der linken Strafraumkante in die Mitte. Seine Flanke nahm eine unorthodoxe Flugkurve, verwandelte sich in einen Torschuss und landete, über Adlers Kopf hinweg, zum 1:1-Ausgleich im Kasten der Rothosen (46.). Ein Wiederbeginn nach Maß, den sich jeder BVB-Fan gewünscht hatte.
Doch die Freude war nur von kurzer Dauer. Ilicevic sorgte mit einem trockenen Schuss aus zwölf Metern in halblinker Position für die erneute Führung des HSV, nachdem van der Vaart ihn vorher mit einem schönen Pass in Richtung Strafraum geschickt hatte (55.), der jedoch gehörig nach Abseits roch. Ein erneuter Nackenschlag für den BVB, der zunächst besser aus der Kabine gekommen war als die Hausherren.
Von diesem Moment an nahm das Spiel ordentlich an Fahrt auf, und nun ging es Schlag auf Schlag: Zunächst war es wieder Son, der Weidenfeller mit einem schönen Schlenzer von der Strafraumkante überwand - 3:1 nach 59 Minuten. Dann war es ein weiteres Mal Perisic, der, nachdem Piszczek an Adler gescheitert war, zum 2:3 abstaubte (60.). Der BVB schnürte den HSV dann am eigenen Strafraum ein, bei dem die Kräfte zu schwinden schienen. Insgesamt schoss Borussia in dieser Partie 26 Mal aufs Tor, Zählbares kam dabei am Ende jedoch nicht mehr heraus. Schieber scheiterte an Adler (90.+1), Lewandowski hob den Ball über den Torwart aber auch über den Kasten.