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Interview

„Nicht zufrieden, aber glücklich“

Nach dem Spiel äußerten sich neben Kapitän Emre Can und Sportdirektor Sebastian Kehl auch Gregor Kobel, Julian Brandt, Julian Ryerson und Felix Nmecha. Die Stimmen zum Spiel.

Gregor Kobel (bei BVB-TV): „Es war ein glücklicher Sieg, es war ein schwieriges Spiel. Köln hat sich fallen gelassen und uns die Bälle überlassen. Wir haben Mentalität gezeigt und am Ende die drei Punkte mit viel Willen geholt. Wir müssen den Ball schneller laufen lassen und den Gegner mehr bewegen, wenn er tief und kompakt steht.“

Julian Brandt (in der Mixed-Zone): „Keine Mannschaft ist schon am Maximum. Ich habe gelernt: Es braucht Wochen, bis du in der Bundesliga wieder in einem Rhythmus bist. Wir sind immer noch in einer Art der Vorbereitung. Gregor (Kobel, d. Red.) hat uns aus der Patsche geholfen und zweimal sensationell gehalten. Wir hatten nicht den Zug zum Tor, und die ein oder zwei Konterchancen, die wir hatten, spielen wir normalerweise kaltschnäuziger aus.“

Julian Ryerson (bei BVB-TV): „Es war nicht das beste Spiel von uns. Zum Glück haben wir es gewonnen. Wir hatten viele technische Fehler – und einen Gegner, der es uns schwer gemacht hat und zweikampfstark war im Zentrum. Wir hatten Probleme, die zweiten Bälle zu gewinnen, deshalb konnten sie umschalten. Deshalb waren es lange Wege, und wir konnten nicht diesen Druck aufbauen. Auch wenn nicht alles geklappt hat: Wir müssen ruhig bleiben und konzentriert arbeiten.“

Emre Can (bei Sky): „Wir sind noch nicht bei 100 Prozent, haben kein gutes Spiel gemacht und müssen uns steigern. Am Ende zählt, dass wir gewonnen haben. Die drei Punkte nehmen wir mit. Wir waren träge, wir hatten keine Energie auf dem Platz. Aber das wird noch kommen. Und: Wir haben zusammen gefightet! Egal wie hart du trainierst: Der Spielrhythmus fehlt, die Fitness kommt mit den Spielen. Ich habe viele Fehler gemacht und bin zurecht ausgewechselt worden.“

Felix Nmecha (bei BVB-TV): „Wir hatten gute Momente, aber wir haben zu häufig zu einfache Bälle abgegeben. Ich bin einfach glücklich, dass wir gewonnen haben. Es ist eine große Sache, vor diesen tollen Fans zu spielen. Wir sind nicht zufrieden, aber glücklich, dass wir gewonnen haben.“

Sebastian Kehl (in der Mixed-Zone): „Wir haben nicht schnell genug gespielt, zu wenige Lösungen gefunden und immer wieder Kontermöglichkeiten zugelassen. Wir haben uns schlecht positioniert, waren nicht in den Räumen, die wir besprochen hatten. Die Kölner hätten das eine oder andere Tor schießen können. Daher ist es ein glücklicher Sieg, den wir natürlich gerne mitnehmen.“ (br)

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