Nachricht
Podcast mit Jörg Heinrich: „Der BVB ist mein zweites Zuhause“
Erst mit 24 Jahren ist Jörg Heinrich in die Bundesliga gekommen. Nach einem Engagement beim SC Freiburg wechselte er im Winter 1996 zu Borussia Dortmund. „Der BVB ist mein zweites Zuhause. Hier wird Fußball gearbeitet, wie ich mir das vorstelle“, erinnert sich Heinrich im BVB-Podcast. „Hier gehöre ich hin und kann am besten zeigen, was ich kann. Deswegen hat das gut funktioniert.“
Auch nach der Karriere ist der Kontakt zu Schwarzgelb nicht abgerissen. Als BVB-Botschafter und Trainer ist der ehemalige Profi für den Verein tätig, mit der BVB Evonik Fußballakademie hat er ein weiteres Projekt in Aussicht. „Wir werden in Südkorea eine Gruppe von U11-Spielern trainieren, die aus dem ganzen Land in Seoul zusammenkommen, um den sogenannten World Class FC zu gründen“, erklärt Akademie-Trainer Benjamin Galant. „Das Niveau soll sehr hoch sein. Jörg und ich werden hinreisen und die Kinder über mehrere Wochen trainieren und bei Spielen begleiten, aber auch viele Dinge neben dem Platz mit ihnen machen und ihnen die Philosophie und Kultur des BVB näherbringen.“ Jörg Heinrich freut sich auf das Abenteuer, das voraussichtlich im Mai starten soll: „Es ist eine andere Kultur. Aber ich glaube, dass wir schnell auf die Jungs eingehen können, um eine Verbindung herzustellen. Wichtig ist, dass man den Spaß vermittelt.“
Doch Heinrich betreut nicht nur den südkoreanischen Nachwuchs, sondern auch die Legenden-Mannschaft des BVB – auch wenn aufgrund der aktuellen Situation schon länger kein Spiel mehr stattgefunden hat. Wenn Spiele möglich sind, kommen die BVB-Legenden aus der ganzen Welt zusammen. „Zum Teil sind lange Anreisen nötig, aber das nehmen die Jungs in Kauf. Da merkt man, was für eine Verbindung die schwarzgelben Farben schaffen“, so Heinrich.
Hier geht es zur aktuellen Folge des BVB-Podcasts, präsentiert von 1&1.