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Interview

Ingo Preuß – der Potenzialerkenner beim BVB

An manchen Tagen werden ihm zehn Spieler angeboten; zehn, an einem Tag. Aus der Ruhe bringen kann ihn eigentlich nichts – vorausgesetzt es rollt nicht irgendwo ein Ball. „Dann werde ich zu einem anderen Menschen.“ Und auf ein Urteil von Jürgen Klopp ist er heute noch stolz: „Kloppo hat gesagt: Ingo, die Spieler sind genauso, wie Du sie beschrieben hast.“ Genau das ist Ingo Preuß’ Passion, seine Berufung, nicht sein Beruf: Er vermag das Potenzial eines Fußballspielers frühzeitig zu erkennen. Und das seit nunmehr 32 Jahren für ein- und denselben Verein, für seinen Verein: für Borussia Dortmund.

An diesem Freitagmorgen, dem ersten nach seinem Urlaub, sind es noch 25 Minuten bis zum Training. Ergo rollt noch kein Ball. Ingo Preuß ist entspannt. Der Kaffee, ohne Milch, wie immer, verbreitet seine Aromen. An der Wand zeugt das Heidenheim-Trikot von Lennard Maloney von einem, den er damals zum BVB geholt hat. Daneben kündet ein Flipchart von der neuen Mannschaft für die Saison 2024/25. Ein Großteil der Arbeit ist getan, für den Moment, der so flüchtig ist. Schon im September wird der Dino unter den Talentförderern, der Potenzialerkenner, für die darauffolgende Spielzeit (2025/26) auf die Pirsch gehen; wird Spieler sichten und verpflichten.

Wie sieht das aus, wenn Ingo Preuß Urlaub macht?

Ich habe diesmal zwei Wochen gebucht, wie immer auf Sylt, Wenningstedt. Ich muss schließlich auch mal meine Ruhe haben. Das bedeutet dann, dass an den ersten acht, neun Tagen das Telefon nicht stillsteht. Die letzten fünf, sechs Tage ist es dann aber etwas ruhiger...

...weil es ohne Dich hier nicht geht?

Es geht schon ohne mich, da möchte ich mich nicht zu hoch hängen. Aber es gibt eben viele Dinge, die besprochen werden müssen. Sei es der eine oder andere Spieler, der noch zu transferieren ist. Hinter Marcel Lotka beispielsweise war ein Fragezeichen, jetzt bleibt er doch, sonst hätten wir uns noch um einen Torwart kümmern müssen. Dann konnten wir doch noch mit Ayman Azhil verlängern. Da bin ich sehr froh drum. Er hat eine tolle Entwicklung genommen. Wir sehen ihn als Ankerspieler im zentralen Mittelfeld. Vielleicht wird auch mehr draus.

Du machst das nicht erst seit gestern, sondern genau genommen seit 32 Jahren. Was ist Deine Motivation?
Das ist ganz einfach: Ich bin von Haus aus Borusse durch und durch. In der ersten Bundesligasaison war ich mit meinem Vater im Stadion Rote Erde und bin hinter dem Linienrichter hergelaufen. Alle in meiner Familie waren Borussen. Ich habe studiert, Examen gemacht, bin Lehrer geworden – das alles war nicht so wichtig. Aber als ich dann 1992 das Angebot bekam, als Jugendtrainer zum BVB zu wechseln und die A2 zu übernehmen, da war ich auf einmal der Größte in der Familie. Das hatte viel mehr Stellenwert als ein abgeschlossenes Studium oder meine Arbeit am Helmholtz-Gymnasium. Und daran hat sich bis heute nichts geändert.

Diese Liebe kühlt nicht ab, ne?!

Für mich persönlich ist es schade; ein Jahr nach dem anderen vergeht, man wird immer älter – aber meine Beziehung zum Verein und zu meinem Job hat sich nicht verändert. Ich könnte mich irgendwo hinsetzen und über Fußball erzählen, aber das ist mir zu wenig. Solange es geht, und solange ich, wie ich glaube, einen ordentlichen Job mache, mache ich das auch weiter.

Im Vergleich zu anderen Jobs ist Deiner schon speziell: An anderer Stelle ist man versucht, etwas für den eigenen Bestand zu entwickeln und aufzubauen, Du aber entwickelst und baust auf in der Regel für andere. Dadurch hast Du selbst es regelmäßig mit einem größeren Umbruch in der eigenen Mannschaft zu tun.

Wir müssen uns eigentlich in jedem Jahr neu beweisen, immer wieder eine neue Mannschaft zusammenstellen, die konkurrenzfähig ist. Das ist eine Aufgabe, der ich mich gerne stelle – ich merke aber auch, dass es von Jahr zu Jahr schwieriger wird, gute Spieler zu akquirieren.

Warum ist das so?

Weil die Konkurrenz wieder wach geworden ist. Viele Vereine hatten ihre U23 zwischenzeitlich abgemeldet, bis auf Bayer Leverkusen haben alle dieses Rad zurückgedreht. Die guten Spieler, die aber noch nicht so weit sind, um in der ersten oder zweiten Bundesliga zu spielen, die waren einfacher zu finden – heute ist da wieder jeder hinterher, der glaubt, dass das in ein, zwei Jahren etwas werden könnte. Was noch dazukommt und das Ganze weiter erschwert: Ich bin gerne auf dem Fußballplatz und schaue mir Spiele live an – aber heute wird nahezu jedes Spiel aufgenommen und dadurch für jedermann verfügbar. Viele sitzen in ihren Büros, schauen sich Videos an und finden dann hier und da auch was. Das war früher mein großer Vorteil – den gibt es heute nicht mehr.

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Wir kommen gleich noch einmal auf die Herausforderungen dieser Zeit zurück. Doch zunächst der Blick zurück: In den vergangenen Jahren und Jahrzehnten gab es eine regelrechte Schwemme an Spielern, die beim BVB ausgebildet worden sind und dann in ganz Deutschland verteilt Fuß gefasst haben. Verfolgst Du solche Wege weiter oder arbeitest Du vor allem im Hier und Jetzt?

Im Fußball läuft man sich immer wieder ber den Weg, fast wöchentlich treffen wir in der 3. Liga auf ehemalige Spieler. Aber auch in der Bundesliga. Niklas Beste zum Beispiel ist bei uns in der Jugend ausgebildet wor- den und wäre jetzt fast bei der EM dabei gewesen. Sein Potenzial haben wir hier auch gesehen. Aber er wollte nach der Jugend partout nicht mehr zweite Mannschaft spielen und ist dann den Weg über Werder Bremen gegangen. Ein paar Jahre später ploppte er dann so richtig auf.

Wenn Du für Deine eigene Mannschaft guckst: Was muss ein Spieler für den BVB mitbringen?
Die taktischen und technischen Fähigkeiten und Fertigkeiten müssen vorhanden sein; ebenso das Potenzial, sich weiterzuentwickeln. Das ist das eine. Das andere ist das Feuer in den Augen, das ich sehen muss, wenn der Junge hier sitzt. Dem muss es wurscht sein, ob wir dritte oder vierte Liga spielen, der muss das Projekt BVB sehen. Wenn ich das erkenne, dann bin ich heiß darauf. Aber ich möchte hier niemanden überreden müssen, beim BVB zu spielen. Das habe ich noch nie gemacht. Wir können Argumente austauschen, klar, aber nicht noch mal hin und noch mal her.

Apropos Argumente: Manch anderer Klub behauptet, das Hauptargument von Borussia Dortmund sei Geld.
Das ist Quatsch. Ich kenne diese Behauptungen – und sage: Da unterschätzen uns die anderen. Ein konkretes Beispiel: Steffen Tigges war damals mit dem VfL Osnabrück aufgestiegen, und trotzdem konnte ich ihn hierhin lotsen. Alle haben gesagt, das ging nur, weil der Tausende von Euro im Monat verdient habe – falsch! Der Junge hat vielmehr die Chance gesehen, sich hier zu präsentieren. Das ist der Kern der Geschichte – und nicht immer: Geld, Geld, Geld. Das wird uns immer wieder von anderen zugeschoben, ist aber ein völlig falscher Ansatz. Richtig ist: Wenn ich einen guten Jungen sehe, dann muss ich drangehen. Ich beginne nicht im Mai oder im April mit der Sichtung, ich fange im September für die neue Saison damit an. Und zu Weihnachten müssen schon zwei, drei Spieler so weit sein, dass wir im Januar einen Vertrag machen können.

Jetzt schließt sich der Kreis und wir kommen auf die neuen Herausforderungen zurück: Scouting und direkte Ansprache – wie funktioniert das heute bzw. was hat sich in den vergangenen Jahren verändert? Du hast bereits gesagt: Dass heute jedes Spiel irgendwann irgendwo abrufbar und für jeden verfügbar ist, verkompliziert die Sache.

Viele kriegen auf Basis von Zusammenschnitten einen falschen Eindruck, in positiver wie negativer Hinsicht. Beim Video-Scouting weißt du nie, wie gerade die Atmosphäre im Stadion ist, wie der Schiedsrichter drauf ist, wie es steht, um was es geht – all das kriegst du nur mit, wenn du live im Stadion bist. Video-Scouting hat seine Berechtigung, am Ende aber macht es das Live- Scouting aus – und das Bauchgefühl.

Davon hast Du nach all den Jahren eine Menge.

Ich hatte so viele Spieler, bei denen ich dachte, aus denen wird mal richtig etwas – und habe damit falsch gelegen. Dass es bei uns richtig schwer ist, in die erste Mannschaft zu kommen, das weiß ich auch, da krabble ich immer wie so ein Käfer am Sandhaufen und rutsche immer wieder runter. Aber: Ab und zu gelingt es doch, einen Spieler hochzubringen. Und, ja, über die Jahre habe ich ein paar Erfahrungen sammeln können, was die Bewertung von Spielern angeht.

Wie wichtig ist dafür der vorherige Job als Scout für die Profis?
Er war absolut prägend, ich zehre heute noch davon. Und ich bin dankbar, dass ich lange Jahre für die Profis scouten durfte. Wie die Zeit vergeht: Ich habe kürzlich noch darüber nachgedacht, wie Michael Zorc mich losgeschickt hat, um Sven Bender zu scouten. Oder wie Kloppo, Zorci und Sven Mislintat gesagt haben: Ingo, fahr doch mal nach Berlin und guck dir an, ob der Lukasz Piszczek auch verteidigen kann. Friedhelm Funkel war noch Trainer bei Hertha und ließ Eins-gegen- Eins über den ganzen Platz spielen. Ich hatte also das Glück, Piszczek im Eins-gegen-Eins gegen Toni Kroos zu sehen, der damals bei Jupp Heynckes noch Linksaußen spielte. Erkenntnis: Ja, der kann verteidigen. Diese Erfahrungen kann ich gut einsetzen, aber am Ende ist das auch nicht alles – am Ende brauchst du auch Glück.

Wenn man in diesem Zusammenhang das Gesamtpaket Schwarz und Gelb und Preuß betrachtet – inwieweit ist diese Kombination ein Pfund für potenzielle Spieler?

Wenn Gespräche etwas schwerfällig laufen, hilft es schon mal, dass ich den Lenni hier ins Büro gehängt habe. Mein Grundansatz ist aber ein anderer: Am liebsten ist es mir, wenn der Spieler noch nicht gehypt ist, sondern aus dem Nichts kommt. Einen Spieler, der noch nicht im Fokus war, den nicht jeder kannte, nach oben zu kriegen, das ist für mich noch immer das A und O; einen Spieler wie Franz Roggow. Den haben wir bei St. Pauli II entdeckt – dann ist der ein halbes Jahr bei uns und das Telefon steht nicht mehr still. Viele andere wollen ihn jetzt haben.

Apropos Telefon: Vor 15 Jahren hätten wir Dich für die Bebilderung dieses Interviews mit fünf Telefon (mit Kabel dran) an den Schreibtisch gesetzt – wie funktioniert das heute? Wie hältst Du Kontakt?

An manchen Tagen kriege ich zehn Spieler angeboten – und ich bemühe mich, auf alle Anfragen zu antworten. Deshalb wird das immer mehr und immer größer. Ich möchte schließlich niemanden vergrätzen. Denn Berater sind heute sehr wichtig geworden. Wenn ein Spieler totales Vertrauen zu seinem Berater hat, dann hat der schon enormen Einfluss auf einen möglichen Wechsel. Einige von denen sehen uns, gerade für ihre No Names, als wunderbare Plattform.

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...auf der es ein paar Personalwechsel um Dich herum und damit an einer Schnittstelle gegeben hat. Ich nenne mal die Namen Ricken, Broich und Schmelzer. Was erwartest Du von und in dieser Konstellation? 

Das sind drei Funktionsträger, die aus völlig unterschiedlichen Richtungen kommen und trotzdem gut zusammengeführt werden können. Was Lars angeht: Der wird immer auch die jüngeren Spieler im Blick haben. Dafür hat er den vorherigen Job zu lange gemacht. Und er war lange genug selbst Profi; der weiß also, wie der Hase läuft. Mit Lars haben wir jemanden, der die Schnittstelle Thomas Broich klug zusammenführt. Was Marcel Schmelzer betrifft: Ich war Co-Trainer und Marcel unser Spieler, von daher kennen wir uns. Marcel hat eine tolle Karriere beim BVB gemacht, ohne ein Riesentalent gewesen zu sein. Das muss man einfach sagen. Kloppo stand auf ihn, Dede hat sich schwer verletzt und er hatte dazu noch, was für mich bis heute unterschätzt wird, einen Kevin Großkreutz als Linksaußen vor sich. Kevin machte die Meter und die beiden haben sich so toll ergänzt. Das hat gepasst, genauso wie Kuba und Piszczek auf der anderen Seite. Da konnte man sehen, was ein gutes Mannschaftsgefüge ausmacht.

Und Thomas Broich?

Ich habe volles Vertrauen und ihm bei der EM aufmerksam zugehört. Da war er angenehm anders als andere; beruhigend, ohne Emotionen, einfach wie ein Fußballer. Mittlerweile habe ich ihn in einem ersten Gespräch persönlich kennengelernt. Es macht Spaß, mit ihm ber viele Facetten des Fußballs zu sprechen.

Klingt so, als habe Dir manch eine TV-Expertise während der EM nicht zugesagt...
Ich finde diese Ansammlung an Sprechblasen im Fernsehen unerträglich, wirklich. Und das beziehe ich nicht nur auf die sogenannten Experten, sondern auch auf die, die das Kommentieren gelernt haben. Wenn eine Mannschaft Dauerdruck macht und dann der Kommentar kommt, dass die anderen gar nicht mehr hinten rauskommen, dann denke ich: Das sehe ich doch. Was ich dann häufig vermisse, sind präzise Erklärungen, warum das gerade passiert. Das ist nicht immer einfach, aber spannend – auch wenn man mit seiner Einschätzung daneben liegt.

Und was hat Dir gefallen?

Georgien hat mich begeistert. Wie die füreinander gerannt sind, wie die sich ausgekotzt haben. Das ist etwas, was ich gerne sehe. Das klingt so oldschool, aber Mannschaftsgeist ist für mich noch immer das A und O; auch für uns in der dritten Liga. Da tummeln sich so viele Profis, die es nicht nach ganz oben geschafft haben, die aber mit 27, 28 im besten Alter und enorm erfahren und abgezockt sind.

Ingo?

Ja.

...kann Dich eigentlich irgendetwas aus der Ruhe bringen?
Ja, einiges. Du müsstest mich mal erleben, wenn wir spielen. Ich bin dann ein völlig anderer Mensch. Ich habe dabei schon mal einen Freund verloren. Der hat mich während eines Spiels angesprochen und ich habe nur gesagt: „Bist du bescheuert, was willst Du jetzt von mir? Das Spiel läuft gerade – und ich weiß nicht, wie es ausgeht.“ Ich bin zwar hinterher hin, aber der wollte nichts mehr von mir wissen. Mittlerweile ziehe ich mich während des Spiels gerne in eine Sprecherkabine zurück, damit ich mit gar keinem sprechen muss und mich auf das Spiel konzentrieren kann. Dann werde ich durch nichts abgelenkt. Wenn unsere Jungs spielen, habe ich die Verantwortung dafür, dann bin ich nicht lustig oder so. Wenn das Spiel vorbei ist und wir gewonnen haben, dann ist es: herrlich. Also, wenn wir mal gegen Rot-Weiss Essen spielen, und Du solltest mich sehen: Quatsch mich nicht an!

Verstanden. Andere Frage: Hast Du noch Kontakt zu Jürgen Klopp?
Ich habe – bis auf ein Whatsapp-Herzchen neulich – jahrelang nichts von ihm gehört. Aber auf einen Satz von Kloppo bin ich heute noch stolz. Nach der ersten Meisterschaft 2011 ist er zu mir gekommen und hat gesagt: „Ingo, wir müssen jetzt einen trinken. Die Spieler sind genauso, wie Du sie beschrieben hast.“ Darauf habe ich mir tatsächlich etwas eingebildet. Das war meine beste Phase beim BVB.

Erzähl.

Wie oft ich allein in Posen war wegen Lewandowski. Und dann Gündogan... Was haben wir nicht alles mit Ilkay erlebt? Bis zu dem Pokalabend in Fürth wurde ich beim Training von Umstehenden immer wieder mal scherzhaft gefragt: „Ingo, was hast Du Dir denn dabei gedacht?“ Dann Fürth, 119. Minute, die hatten schon den Torwart fürs Elfmeterschießen ausgewechselt – und dann entstand die Karriere von Illy Gündogan. Und plötzlich wurde von denselben Menschen Lobgesang angestimmt. Ich habe nur gedacht: Dankeschön. Ja, das alles habe ich noch gut im Kopf.

Und weiter...

In dieser Zeit – 2011/12 – fing dann parallel der neue Job an; das ist auch eine tolle Geschichte, aber wahnsinnig nervenaufreibend. Denn am Ende willst Du natürlich nicht absteigen oder in der Regionalliga Siebter werden. Und du willst hier und da auch mal einen Spieler durchbringen. Wenn wir verloren haben, gehe ich also nicht nach Hause und alles ist gut. So ist das nicht.

Trauerst Du der Zeit als Scout gerade nach – oder sind es vor allem fantastische Erinnerungen?
Es sind vor allem fantastische Erinnerungen. Ich war damals sehr viel unterwegs, wir Scouts kannten uns häufig untereinander, überall habe ich Kollegen anderer Vereine getroffen, man hat sich ausgetauscht und immer wieder neue Kontakte geknüpft. Besonders gerne denke ich an eine Geschichte in Amsterdam zurück: Um mich herum nur Agenten, Berater – und ich kannte niemanden. Alle gucken mich nur komisch an, fragen sich, was will der denn hier? Keiner spricht ein Wort mit mir. In der Halbzeit ruft dann einer von oben meinen Namen – Bert van Marwijk. Ich gehe also hin, quatsche kurz mit Bert, komme zurück zu meinem Platz und plötzlich wollen alle was von mir, stecken mir Visitenkarten zu und so weiter... Ich sage Dir: Beim Sport erlebst du Sachen...

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