Vorbericht
Finales Gruppenspiel gegen Ulsan HD: „Wir sind gewarnt“
Niko Kovac über das Personal:
„Marcel Sabitzer hat ein wenig Probleme mit dem Knie gehabt. Er hat einen Schlag abbekommen und hat daher ein bisschen weniger trainiert – heute hat er wieder Teile des Mannschaftstrainings mitgemacht. Wir müssen schauen, wie es morgen mit ihm ausschaut. Der Einzige, der nicht dabei ist, ist Jamie Gittens. Wir haben ihn zu Hause gelassen, weil er erkrankt ist.“
...die mögliche Aufstellung für das Spiel am Mittwoch:
„Ich bin ein Freund davon, immer mal wieder ein bisschen zu wechseln, gerade bei diesen Temperaturen. Aber wir wissen alle, dass wir morgen ein wichtiges Spiel vor der Brust haben. Wir sind noch nicht durch. Wir sind gewarnt und haben uns den Gegner in der Analyse angeschaut. Wir müssen morgen eine gute Leistung bringen, um das Spiel zu gewinnen. Deswegen werden wir jetzt nicht komplett alles über den Haufen werfen und komplett durchrotieren. Das wird es nicht geben.“
...den Gegner Ulsan HD:
„Ulsan ist eine Mannschaft, die in der Liga schon 20 Spieltage hinter sich hat und in diesem Turnier noch keinen Punkt geholt hat. Wir wissen alle, dass die Südkoreaner ein sehr stolzes Volk sind und sie möchten sicherlich morgen die bestmögliche Leistung zeigen, um mit Punkten nachhause zu kommen. Das heißt für uns: Wir erwarten morgen ein sehr schwieriges Spiel. Mit Sicherheit kein Hochgeschwindigkeitsspiel, denn das werden die Temperaturen wieder nicht hergeben. Aber eine Mannschaft, die – wie im letzten Spiel gegen Fluminense – tief stehen wird, in einem sehr kompakten Block. Zum Teil sind sechs Leute hinten in der letzten Linie. Sie werden ihr Glück über Kontersituationen suchen. Da müssen wir höllisch aufpassen, was uns im vorletzten Spiel nicht geglückt ist, gerade in den Anfangsminuten. Wir dürfen keine kleinen Fehler machen, die uns ins Hintertreffen bringen.“
...die Maßnahmen gegen die Hitze vor Ort:
„Wir versuchen, die richtigen Entscheidungen zu treffen. Wir haben beispielsweise Handtücher dabei, die in Eiswasser getaucht sind. Im letzten Spiel haben wir die Auswechselspieler in der Kabine gelassen, weil es definitiv zu heiß war. Wir versuchen, dort auch die Klimaanlagen einigermaßen zu regulieren – das kann gefährlich sein. Ich habe es schonmal gesagt: Es gewinnt vielleicht nicht die beste Mannschaft dieses Turnier, sondern die Mannschaft, die mit diesen Bedingungen am besten zurechtkommt.“
...den Gegner bei einem möglichen Achtelfinaleinzug:
„Darüber denke ich nicht nach. Wir können uns den Gegner nicht aussuchen. Wir sind abhängig davon, was die anderen machen. Wir müssen erstmal zusehen, dass wir unseren Gegner morgen schlagen und dass wir ins Achtelfinale kommen. Und wo es dann hingeht, das ist völlig egal. Die Gegner, die uns in der nächsten Runde erwarten, sind alle gut. Und deswegen ist es für uns völlig egal.“