Vorbericht
Wo die Basis für den Erfolg liegt ...
Viermal blieb Gregor Kobel an den ersten sechs Spieltagen ohne Gegentor. Die Quote von 67 Prozent liegt nochmals deutlich über der der gesamten Vorsaison (44 %). Nur vier Gegentore sind ligaweit ein Alleinstellungsmerkmal. Auch der xGoals-Wert der BVB-Gegner ist der niedrigste in der Bundesliga (4,9) – kein Wunder, denn Borussia Dortmund hat auch die wenigsten gegnerischen Großchancen zugelassen (erst zwei).
Kobel kann sich auf ausgesprochen starke Vorderleute verlassen. Neuzugang Joane Gadou (65,9 % gewonnene Zweikämpfe), Abwehrchef Waldemar Anton (61,1 %) und der überragende Nico Schlotterbeck (69,5 %!) bilden das Bollwerk der Liga. Im Schnitt gewinnt die BVB-Dreierkette zwei von drei Zweikämpfen (65,5 %) und rangiert damit in der Erfolgsquote vor den Abwehrlinien der direkten Konkurrenten aus München und Freiburg, wobei der Vergleich nicht eins zu eins übertragbar ist, da der FC Bayern (53,7 %) und der Sportclub (62,9 %) mit einer Viererkette verteidigen.
Auch stimmt grundsätzlich die Rückwärtsbewegung in allen Dortmunder Mannschaftsteilen: Schwarzgelb ließ bislang nur drei Torschüsse der Gegner nach einem Konterangriff zu. Einzig Bayern München ist in dieser Hinsicht noch aufmerksamer.
Boris Rupert
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