{"subCategory":{"multiLine":false,"dataType":"string","name":"subCategory","title":"Departments","multiValue":true,"value":"Interview","exportedType":"text/plain"},"dataLayer":{"editable-7efff044c1":{"dc:description":"<p>Lara Schmidt ist im Sommer von Werder Bremen zu Borussia Dortmund gewechselt. Wer verstehen will, warum eine Bundesliga-Spielerin im besten Fußballerinnen-Alter voller Überzeugung zwei Liga-Schritte zurückgeht, der braucht sich nur etwas Zeit zu nehmen und ein ruhiges Ambiente in der Natur zu wählen. Ein Gespräch über die Balance der Gegensätze, eine \u201eArschlochmentalität" und die Sehnsucht, endlich anzukommen.<\/p>\n","xdm:linkURL":"https://www.bvb.de/de/de/aktuelles/news/news.html/2026/10/6/Back-to-Basics-Lara-Schmidt-will-beim-BVB-ankommen.html","@type":"/apps/bvbweb/components/newssliderelements/editable","dc:title":"\u201eBack to Basics\" \u2013 Lara Schmidt will beim BVB ankommen","repo:modifyDate":"2026-10-06T09:00:00Z"}},"displayTag":{"multiLine":false,"dataType":"string","name":"displayTag","title":"Display Department","multiValue":true,"exportedType":"text/plain"},"metadescription":{"multiLine":false,"dataType":"string","name":"metadescription","title":"Meta Description","multiValue":false,"exportedType":"text/plain"},"linkTarget":"_self","link":"https://www.bvb.de/de/de/aktuelles/news/news.html/2026/10/6/Back-to-Basics-Lara-Schmidt-will-beim-BVB-ankommen.html","stageImages":{"multiLine":false,"dataType":"string","name":"stageImages","title":"Image (Stage Image)","multiValue":true,"value":["/content/dam/bvbweb/de/news/2026/10/06/lara-schmidt-interview/LaraSchmidt.jpg"],"exportedType":"text/plain"},"experience":{"multiLine":true,"dataType":"string","name":"experience","title":"Experience Fragment","multiValue":false,"exportedType":"text/plain"},"appExport":{"multiLine":false,"dataType":"boolean","name":"appExport","title":"App Export (Clubplatform)","multiValue":false,"value":true,"exportedType":"boolean"},"showDate":{"multiLine":false,"dataType":"calendar","name":"showDate","title":"Show Date and Time (CET)","multiValue":false,"value":"06.10.26 09:00 Z","exportedType":"calendar"},"teaserText":{"multiLine":true,"dataType":"string","name":"teaserText","html":"<p>Lara Schmidt ist im Sommer von Werder Bremen zu Borussia Dortmund gewechselt. 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Schon öffnet sie die Heckklappe und zieht auf Schienen eine mobile Küche heraus. Bohnen, Kaffeemühle und Espressokocher zückt sie aus den Vorratsboxen und bereitet behände zwei Tassen Kaffee zu.<\/p>\n<p style=\"margin-left: 40.0px;\">Entspannt, locker, ruhig \u2013 so ist die Privatperson Lara Schmidt. Die Fußballerin kann auch ganz anders: extrovertiert und laut. Sie brauche die Balance der Gegensätze in ihrem Leben, sagt die Verteidigerin, während wir uns mit brühwarmen Tassen in die Campingstühle setzen, die sie ebenfalls aus dem Stauraum hervorgezaubert hat.<\/p>\n<p><b>Danke für den Kaffee. Das scheint eine Leidenschaft von Dir zu sein?<\/b> <br>\n\u201eAbsolut. Ich habe mal in einem Café gearbeitet und dadurch meine Vorliebe entdeckt. Es ist sehr angenehm, mit einem Kaffee irgendwo am See zu sitzen \u2013 so wie wir jetzt. Und Kaffee ist für mich etwas Verbindendes. Bei einer Tasse kommen Menschen gerne zusammen, reden und haben eine gute Zeit. Kaffee und Kuchen ist ja so ein typisch deutsches Ding.\u201c<\/p>\n<p><b>Typisch, oder besser gesagt serienmäßig, scheint Deine Bulli-Ausstattung allerdings nicht zu sein ...<\/b> <br>\n\u201eNein, die habe ich mit meinem Vater und einem Freund eingebaut.\u201c<\/p>\n<p><b>An Dir ist also eine Handwerkerin verloren gegangen?<\/b> <br>\n(lacht) \u201eDa gibt es bestimmt begabtere Menschen. Ich mag den Prozess. Sich zu überlegen, wie ich es designen kann, damit es funktional ist und funktioniert. Wie kann ich den wenigen Platz bestmöglich nutzen?\u201c<\/p>\n<p><b>Was sind die Highlights?<\/b> <br>\n\u201eSicherlich der Schlafplatz. Wenn du Richtung Meer stehst, morgens wach wirst und die Heckklappe aufmachst, erlebst du einen Anblick, den du sonst nur von einem perfekten Instagram-Bild kennst. Und natürlich ist die Küche ein Highlight, weil sie maximal nützlich ist. Bei gutem Wetter fahre ich gerne einfach irgendwo hin, koche etwas und genieße einen schönen Sonnenuntergang.\u201c<\/p>\n<p><b>Was steht dann ganz oben auf der Speisekarte?<\/b> <br>\n\u201eUnterschiedlich, aber in Montenegro haben wir tagein, tagaus Shakshuka gegessen. Das ist ein Tomaten-Paprika-Gericht mit Ei. Das kannst du zum Frühstück, Mittagessen und Abendessen machen und war unser absolutes Go-to-Essen.\u201c<\/p>\n<p><b>Montenegro klingt nach einem großen Abenteuer.<\/b> <br>\n\u201eDas war bislang die beste Tour und auch der erste Urlaub mit eigenem Camper. Wir sind einfach drauflos gefahren ohne richtiges Ziel. Die Eindrücke dieser Reise waren wunderschön.\u201c<\/p>\n<p><b>Wenn Du vom ersten Urlaub im eigenen Camper sprichst, scheint es kein Neuland für Dich gewesen zu sein.<\/b> <br>\n\u201eIch bin so groß geworden. Meine Eltern haben schon immer einen Wohnwagen, und wir sind stets in den Campingurlaub gefahren. Wir waren gefühlt jeden Sommer drei bis vier Wochen in Italien.\u201c<\/p>\n<p><b>Und dann musste irgendwann der eigene Bulli her?<\/b> <br>\n\u201eMir hat das als Kind schon total gefallen. Für mich war relativ schnell klar, dass ich sowas auch mal haben möchte, eben weil es mir immer so viel gegeben hat. Es ist also auch eine Art Kindheitserinnerung oder zumindest eine Verbindung dahin.\u201c<\/p>\n<p><img src=\"/content/dam/bvbweb/de/news/2026/10/06/lara-schmidt-interview/20260914AS064.jpg\" data-assetref=\"20260914AS064-1791209822852\"><\/p>\n<p><b>So ein Bulli steht für Ausbruch aus dem Alltag, Absage an Statussymbole, Unabhängigkeit, Entschleunigung \u2013 trifft das Dein Lebensgefühl?<\/b> <br>\n\u201eZu hundert Prozent. Es steckt vielleicht auch eine Verwirklichung von mir selbst in diesem Auto. Das passt komplett zu meinem Charakter. Dieses \u201aBack to Basics\u2018 beschreibt sehr gut, wie ich durchs Leben gehe. Was ist mir wichtig im Leben? Dafür investiere ich dann auch viel Zeit. Und der Bulli ist eine Art Ruhepol. Im Fußball ist immer viel los, da mag ich es, ein paar Tage rauszukommen, naturnah zu sein und die Ruhe zu genießen.\u201c<\/p>\n<p style=\"margin-left: 40.0px;\">Da ist sie wieder, die Balance der Gegensätze. Privat entspannt, ging es sportlich beim Blick auf die Vita recht turbulent zu. Auf der Karriere-Reise der ehemaligen Junioren-Nationalspielerin ist Dortmund bereits die sechste Station. Zuvor war sie in Jena, Potsdam, Basel, Nürnberg und Bremen. In keiner Stadt blieb sie länger als drei Jahre. Diese Tatsache allerdings als Sinnbild eines Lebensgefühls zu beschreiben, greift zu kurz und versperrt den Blick auf die jeweiligen Umstände, die zu den Wechseln geführt haben. Zumal Schmidt den tiefen Wunsch in sich trägt, \u201edass man sich irgendwann auch irgendwo mal settlen will\u201c. Warum also nicht in Dortmund? Sportlich möchte sie mit dem BVB auf jeden Fall in die Bundesliga. Ein Weg, den sie beim genaueren Blick auf ihre Laufbahn bereits mehrfach gegangen ist.<\/p>\n<p><b>Du hast Dich in Jena von einer Jugendspielerin bis in die Bundesliga-Mannschaft hochgearbeitet. Was hast Du aus dieser Zeit am meisten für Dich mitgenommen?<\/b> <br>\n\u201eEs war eine verdammt intensive und geile Zeit. Ich bin mit 16 mitten in der Pubertät ausgezogen. Ich habe im Internat gewohnt, links und rechts im Nebenzimmer waren meine besten Freundinnen. Ich bin fußballerisch und menschlich aber auch aus diesem Teenager-Dasein rausgekommen. Ich musste auf einmal selbstständig funktionieren. Fußball und Abitur hinbekommen, Wäsche waschen, die eigene Zeit managen. Ich bin früh im Leben sehr gereift.\u201c<\/p>\n<p><b>Du bist danach in Potsdam in zweieinhalb Jahren nur auf 342 Minuten in zehn Einsätzen gekommen. Wie bewertest Du diese Zeit?<\/b> <br>\n\u201eIch bin kein Fan davon, zurückzublicken und zu sagen, <i>ich hätte das nicht machen sollen<\/i>. Wenn ich eine Entscheidung treffe, dann weil es in dem Moment vom Gefühl her genau die richtige für mich ist. So war das auch damals. Ich hatte in Jena eine gute und vor allem behütete Zeit. In Potsdam habe ich dann erstmals dieses Haifischbecken Profifußball erlebt. Die Konkurrenz war groß, und wenn du mal nicht so performst, musstest du dich erst wieder hocharbeiten. Durch die Hüft-OP \u2013 meine erste längere Verletzung \u2013 war ich dann fast ein Jahr raus. Potsdam war sicherlich eine der schwierigsten Zeiten meiner Karriere, und trotzdem habe ich da als junge Spielerin sehr viel mitgenommen.\u201c<\/p>\n<p><b>Was konkret?<br>\n <\/b>\u201eIch bin vom Mädchenfußball im Frauenfußball angekommen. Das hat sich in meiner Persönlichkeitsausprägung sichtbar gemacht. Ich bin nochmals gereift. Auch wenn ich es nicht so gerne sage, aber ich habe gelernt, mir eine Arschlochmentalität anzueignen, die einem hilft, sich durchzusetzen. Wenn du als professionelle Fußballerin arbeitest, musst du dich immer wieder aufs Neue durchsetzen können.\u201c<\/p>\n<h2>Back to Basics<\/h2>\n<p><b>War der Gang in die Schweiz nach Basel eine Art Flucht?<\/b> <br>\n\u201eFlucht würde ich nicht sagen. Ich habe zusammen mit meinem Berater nach einem Ort gesucht, wo ich wieder Spaß am Fußball haben konnte. Denn den \u2013 so ehrlich muss ich sein \u2013 hatte ich am Ende meiner Zeit in Potsdam nicht mehr.\u201c<\/p>\n<p><b>Wie kam das?<\/b> <br>\n\u201eDurch die Verletzung habe ich erstmals erfahren, wie es ohne Fußball ist. Wenn du dann auch nicht wertgeschätzt wirst, keine Entwicklung nimmst und immer deinem eigenen Anspruch hinterherläufst, wird Fußball schnell zur Last. Dabei ist Fußball, wenn es Spaß macht, das Schönste der Welt. Deshalb haben wir etwas gesucht, wo ich wirklich nur Fußball spielen kann, um diesen Spaß zurückzugewinnen.\u201c<\/p>\n<p><b>Back to Basics quasi.<br>\n <\/b>\u201eAbsolut! Dafür war Basel perfekt. Und die Auslandserfahrung hat mich auch aus diesem engstirnigen Denken rausgeholt, das man im deutschen Fußball manchmal hat.\u201c<\/p>\n<p><b>Wie meinst Du das?<br>\n <\/b>\u201eEin Beispiel: Nach meinem Abitur habe ich überlegt, in die USA zu gehen. Ich habe mich aber dagegen entschieden und hier konsequent das Ziel Bundesliga verfolgt. Mir wurde immer das Gefühl vermittelt, ich müsse das machen, da es der einzig richtige und beste Weg wäre, um oben anzukommen. Die Zeit in Basel hat dahingehend meinen Horizont erweitert, auch mal über den Tellerrand zu schauen und zu erkennen, dass es viele andere Wege gibt.\u201c<\/p>\n<p><img src=\"/content/dam/bvbweb/de/news/2026/10/06/lara-schmidt-interview/20260906LH261.jpg\" data-assetref=\"20260906LH261-1791211639407\"><\/p>\n<p><b>Und trotzdem bist Du nach 18 Monaten zurück nach Deutschland.<\/b> <br>\n\u201eEinfach weil Anspruch und Ehrgeiz in mir wieder geweckt wurden und ich nach mehr streben wollte. Die Vereine in Deutschland haben erstmals in den großen Stadien gespielt. Da guckst du rüber und denkst: Das will ich auch!\u201c<\/p>\n<p><b>In Nürnberg warst Du Kapitänin und Gelb-Königin der Liga. Was charakterisiert Dich besser?<\/b> <br>\n\u201eIch hoffe Kapitänin (lacht). Es war ein total wildes Jahr in Nürnberg, gegen den Abstieg zu spielen und das erste Mal in einer Führungsrolle. Das war ein Riesendruck. Das habe ich auch gespürt als diejenige, die vorneweg gehen und den Takt angeben musste. Aber auch da habe ich viel gelernt: Wie rede ich mit Menschen richtig? Wie sorge ich dafür, dass alle innerhalb der Mannschaft gesehen und gehört werden? Alle in ein Boot zu holen und zusammenzuhalten, habe ich in einem Crashkurs gelernt.\u201c<\/p>\n<p><b>Nach dem Abstieg ging es zu Werder Bremen. Im ersten Jahr standest Du in 20 von 22 Bundesliga-Spielen und im DFB-Pokalfinale auf dem Platz. In der folgenden Bundesliga-Hinrunde warst Du allerdings nur noch Bankdrückerin ohne Spielminute.<\/b> <br>\n\u201eDas ist der Fußball.\u201c<\/p>\n<p><b>Ein Haifischbecken.<\/b><br>\n\u201eDas war nicht einfach. Das hat sehr viel Energie gekostet, sich auf einmal in einer ganz anderen Rolle zu befinden. Ich habe irgendwann den inneren Schalter gefunden, dass ich nur das machen kann, was ich selbst kontrollieren kann. Ich habe mich in den Dienst der Mannschaft gestellt und meine Rolle angenommen. Darauf kommt es im Mannschaftssport an, wenn wir alle an einem Ziel arbeiten. Trotzdem war nach der Saison für mich klar, dass ich das so nicht nochmal will. Es macht irgendwann keinen Spaß, wenn du für deinen Einsatz und deine Leistung im Training nicht belohnt wirst.\u201c<\/p>\n<p><b>Und wenn Lara Schmidt keinen Spaß mehr hat \u2013 Back to Basics ...<\/b> <br>\n(lacht) \u201eVielleicht ist es genau das, was mich reizt. Immer wieder zu beweisen und allen zu zeigen: Ich kann das, und ich bin eine Bundesliga-Spielerin. Ich habe mich immer schwer damit getan, das nach Rückschlägen auch zu hundert Prozent auf den Platz zu bringen. Das war in Potsdam nach der Verletzung so und in Bremen, wenn du wenig Spielzeit hast. Ich brauche dann wieder Vertrauen in mich und in meinen Körper. Beim BVB hatte ich sofort das Gefühl, dass ich hier dieses Vertrauen bekommen kann. Am Ende wäre es auch eine geile Sache, fester Bestandteil eines Weges zu sein, den ich mitgehe und mitgestalte.\u201c<\/p>\n<p style=\"margin-left: 40.0px;\">Ich erwische mich kurz dabei, nach einer zweiten Tasse Kaffee zu fragen. Ich würde aber diesen Moment zerstören. Es ist zu spüren, dass diese Lara Schmidt nicht mehr in den Karriere-Rückspiegel schauen möchte. Ihre Zukunft ist schwarzgelb. Sie hat sich bewusst und frühzeitig für Borussia Dortmund entschieden. Für den Weg. Für die Vision. Für die Entwicklung. Und während die Innenverteidigerin defensiv den Laden sauber hält, entdeckt sie offensiv \u2013 ganz im Sinne der Balance der Gegensätze \u2013 das Toreschießen für sich: Im ersten Testspiel erzielt sie das erste BVB-Tor der Saison. Bei ihrem Debüt im Stadion Rote Erde markiert sie den Siegtreffer gegen AS Rom. In der Regionalliga hat sie nach fünf Spieltagen bereits zweimal genetzt.<\/p>\n<p><img src=\"/content/dam/bvbweb/de/news/2026/10/06/lara-schmidt-interview/20260815HD1074_V1.jpg\" data-assetref=\"20260815HD1074_V1-1791211662562\"><\/p>\n<div data-testid=\"markdown-response\" style=\"font-size: medium; color: rgb(0,0,0);\"><p id=\"message\"><b>Dein Saisonrekord liegt bei drei Toren. Der müsste zu knacken sein.<\/b> <br>\n\u201eMein persönliches Saisonziel ist, diese Zahl zu verdoppeln. Dass es so gut anläuft, hätte ich nicht erwartet, aber es ist schon mein klares Ziel, mehr Tore beizusteuern.\u201c<\/p>\n<\/div>\n<div data-testid=\"markdown-response\" style=\"font-size: medium; color: rgb(0,0,0);\"><p id=\"message\"><b>Wie viel Rost musstest Du zum Start durch die fehlende Spielpraxis der Vorsaison noch abschleifen?<\/b> <br>\n\u201eIch bin immer noch dabei. Nur durch Spielpraxis wirst du auf dem Platz souveräner und triffst bessere Entscheidungen. Das kannst du im Training nicht nachstellen. Und es sind auch komplett verschiedene Ligen. In der Bundesliga ist es körperlich defensiv orientierter. Wir spielen in der Regionalliga deutlich offensiveren Fußball, und das sind ganz andere Herausforderungen, so dass auch ich mich in der Liga erst zurechtfinden muss.\u201c<\/p>\n<\/div>\n<div data-testid=\"markdown-response\" style=\"font-size: medium; color: rgb(0,0,0);\"><p id=\"message\"><b>Wie hast Du Dich in der Mannschaft zurechtgefunden? Welche Rolle nimmst Du im Team ein?<\/b> <br>\n\u201eDas ist noch ein Prozess. Ich bin schon eher extrovertiert und auch mal lauter. Mit Ramos (Ramona Maier) und Rita (Schumacher) habe ich da eine ganz gute, humorvolle Ebene. Aber auch hier gibt es die andere, ruhigere Seite, die immer mal durchkommt. Insgesamt war der Start absolut positiv, und vor allem im Trainingslager sind wir schnell zu einer Einheit zusammengewachsen.\u201c<\/p>\n<\/div>\n<div data-testid=\"markdown-response\" style=\"font-size: medium; color: rgb(0,0,0);\"><p id=\"message\"><b>Wichtige Frage: Bist Du mit Deinen 26 beim Ausschießen eigentlich Team Alt oder Team Jung?<\/b> <br>\n\u201eDer BVB hat so gut eingekauft, dass ich immer noch jung bin (lacht).\u201c<\/p>\n<p><b>Aber gewinnt nicht immer Team Alt? <\/b><br>\n\u201eLeider. Und ich weiß nicht, woran das liegt. Es muss die Erfahrung sein. In jedem Verein gewinnt Team Alt. Es ist einfach so. Vielleicht sind die Jungen zu aufgeregt und nicht abgezockt genug.\u201c<\/p>\n<\/div>\n<div data-testid=\"markdown-response\" style=\"font-size: medium; color: rgb(0,0,0);\"><p id=\"message\"><b>Im Rahmen der Saisoneröffnung hast Du gegen den italienischen Doublesieger AS Rom abgezockt den 1:0-Siegtreffer erzielt. Wie war Deine Premiere im Stadion Rote Erde?<\/b> <br>\n\u201eVerdammt geil. Die ganze Stimmung habe ich so gar nicht kommen sehen. Ich wusste nicht, wie die Rote Erde ist. Jedes Stadion hat eine eigene Atmosphäre. Ich mag das total, vor so einer Kulisse zu spielen. Ich hatte nach zwei, drei Minuten den ersten Zweikampf mit der Stürmerin und sofort gemerkt: <i>Boah, ich bin voll da, und das ist die perfekte Gegenspielerin für mich. <\/i>Sowas brauche ich und bringe mich über dieses defensive Aufreiben ins Spiel. Das Siegtor war das Add-on. Aber auch ohne Tor wäre ich super zufrieden mit dem Spiel gewesen. Das war insgesamt von der ganzen Mannschaft ein klasse Auftritt.\u201c<\/p>\n<h2>\u201eDer Start, den wir uns vorgestellt haben\u201c<\/h2>\n<\/div>\n<div data-testid=\"markdown-response\" style=\"font-size: medium; color: rgb(0,0,0);\"><p id=\"message\"><b>Die Siegesserie habt Ihr in Liga und Pokal fortgesetzt. Wie fällt Dein Fazit zum Saisonstart aus?<\/b> <br>\n\u201eEs ist genau der Start, den wir uns vorgestellt haben. Wir haben die Aufgaben auch immer wieder gut bewältigt und Lösungen gefunden. Das ist ganz wichtig in dieser Liga. Zumal ich uns immer noch in einem Entwicklungsprozess sehe. Wenn die Abläufe noch klarer werden, wir noch mehr Dominanz zeigen, werden die Spiele auch noch höher ausgehen können.\u201c<\/p>\n<\/div>\n<div data-testid=\"markdown-response\" style=\"font-size: medium; color: rgb(0,0,0);\"><p id=\"message\"><b>Auch wenn Ihr bislang jedes Spiel klar gewonnen habt, war es immer auch harte Arbeit. Wie wichtig war diese Erkenntnis?<\/b> <br>\n\u201eWir haben von Anfang an gesagt, dass alles, was von außen reingebracht oder erzählt wird, uns egal sein muss. Wir müssen bei uns bleiben. Wir müssen jedes einzelne Spiel mit hundert Prozent angehen. Das haben wir alle sofort gegen Bielefeld gemerkt. Es war total wichtig, so ein erstes Spiel zu haben. Diese Einstellung gilt es, über die gesamte Saison beizubehalten.\u201c<\/p>\n<\/div>\n<div data-testid=\"markdown-response\" style=\"font-size: medium; color: rgb(0,0,0);\"><p id=\"message\"><b>Auch wenn wie gegen Duisburg früh die Weichen auf Sieg gestellt wurden: Da schimpfst Du auch beim Stand von 3:0 teilweise lautstark wie ein Rohrspatz über Dich selbst.<\/b> <br>\n\u201eIch war mit meiner Leistung nicht zufrieden, und mein Anspruch ist dann vielleicht auch sehr hoch. Aber genau das hat mir immer geholfen, den nächsten Entwicklungsschritt zu gehen. Wenn du Tag für Tag deinen Anspruch höherschraubst und dich forderst, dann wirst du auch Tag für Tag besser. Das würde ich als mein Mindset beschreiben.\u201c<\/p>\n<\/div>\n<div data-testid=\"markdown-response\" style=\"font-size: medium; color: rgb(0,0,0);\"><div><b>Wer aber immer höher will, dem fehlt die Ruhe, auch mal den Moment zu genießen ...<\/b> <br>\n\u201eZugegeben, es wäre wichtig, etwas mehr die Balance zu halten. Wir sind Menschen, die auch Fehler machen. Da muss auch ich häufiger noch drüberstehen und weitermachen können. Das ist dieser mentale Aspekt, der extrem wichtig ist.\u201c<\/div>\n<div><img src=\"/content/dam/bvbweb/de/news/2026/10/06/lara-schmidt-interview/20260914AS011.jpg\" data-assetref=\"20260914AS011-1791211691707\"><\/div>\n<\/div>\n<div data-testid=\"markdown-response\" style=\"font-size: medium; color: rgb(0,0,0);\"><p style=\"margin-left: 40.0px;\">Lautstarke, kommunikative Leaderin auf dem Platz, gleichzeitig bodenständig und reflektiert. Lara besitzt eine große Persönlichkeit, die sich nicht nur über den Fußball definiert. Wir sitzen knapp zwei Stunden am Revierparksee und schweifen häufiger vom Interview ab. Obwohl die Grenzen zwischen Interview und privater Plauderei zunehmend verschwimmen. Hätte ich nicht noch einen Anschlusstermin, bin ich mir ziemlich sicher, würde sie gleich noch den Grill aufstellen und wir reden in den Sonnenuntergang hinein. Lara Schmidt will ankommen. Nicht nur im Moment, sondern auch im Leben.<\/p>\n<p><b>Du bist viel rumgekommen und gerne unterwegs: Wo bist oder fühlst Du Dich zuhause?<\/b> <br>\n\u201eDa gibt es mehrere Antworten. Es gibt für mich den Begriff Heimat, das ist Cleeberg. Da wohnen auch meine Eltern noch. Da fahre ich immer wieder gerne hin, auch zu meinem Heimat-Fußballverein, um Spiele zu schauen. Dann gibt es das Zuhause als Ort, wo ich wohne. Aktuell entwickelt sich Dortmund zu einem Zuhause. Umso mehr ich hier ankomme, umso wohler fühle ich mich. Und dann sind da meine Freunde und auch meine Freundin \u2013 das ist für mich zuhause, egal wo ich bin. Das ist ein Gefühl, das ich durch die Menschen um mich herum bekomme.\u201c<\/p>\n<p><b>Wenn Du doch noch einmal in den Rückspiegel schaust: Wie hast Du Dich verändert, seit Du mit 16 aus der Heimat in die große Fußballwelt gezogen bist?<\/b> <br>\n\u201eIch bin ruhiger geworden \u2013 als Fußballerin und als Mensch. Auf dem Platz blitzen die Emotionen wie in Duisburg immer mal wieder durch, aber ich habe viele Erfahrungen gesammelt, um komplett im Reinen mit mir zu sein und eine gewisse Lockerheit mit der nötigen Professionalität an den Tag zu legen.\u201c<\/p>\n<p><b>Und der Mensch?<br>\n <\/b>\u201eIch war früher viel unterwegs und umtriebig. Da bin ich mittlerweile mehr bei mir angekommen. Durch die vielen Wechsel und Veränderungen schätze ich es sehr, meine engen Freunde um mich zu haben und mit ihnen eine gute Zeit zu verbringen.\u201c<\/p>\n<p><b>Wie sieht diese Zeit an einem perfekten freien Tag aus?<\/b> <br>\n\u201eIch würde es mal auf die perfekten zwei freien Tage ausweiten. Ich bin dann gerne mit dem Bulli in die Natur rausgefahren und habe manchmal dort auch übernachtet, wenn das Wetter es hergegeben hat. Aus dem Alltag raus, Kaffee trinken und einfach mal zur Ruhe zu kommen.\u201c<\/p>\n<p><b>Du hast für drei Jahre beim BVB unterschrieben. Woran würdest Du nach Ablauf dieser Zeit merken, dass Dortmund mehr geworden ist als nur eine weitere Station auf Deiner Karriere-Reise?<\/b> <br>\n\u201eDas ist für mich ein Gefühl von Verbundenheit. Entweder mit der Stadt, weil man seine Orte hat, an denen man sich wohlfühlt. Oder eine Verbundenheit mit dem Verein, egal ob innerhalb der Mannschaft, zu den Mitarbeitern oder den Fußball-Männern. Ich finde es cool, in den SIGNAL IDUNA PARK zu gehen und die Atmosphäre mitzubekommen. Je mehr du zulässt und offen bist, dich mit dieser Stadt und diesem Verein verbunden zu fühlen, desto mehr kannst du auch ankommen. Genau dieses Gefühl will ich haben. Ich will dem Ganzen hier die Chance geben, diese Verbindung aufzubauen. Wenn ich dieses Gefühl bekomme, dann sage ich nach drei Jahren, dass ich hier angekommen bin.\u201c<br>\n<i>Autor: Danny Fritz<br>\n Fotograf: Alexandre Simoes<\/i><\/p>\n<p>Der Text stammt aus dem Mitgliedermagazin BORUSSIA. BVB-Mitglieder erhalten die BORUSSIA in jedem Monat kostenlos. <a href=\"https://www.bvb.de/Der-BVB/Mitgliedschaft/Mitglied-werden\">Hier geht es zum Mitgliedsantrag.<\/a><\/p>\n<\/div>\n","title":"Text","multiValue":false,"value":"<p style=\"margin-left: 40.0px;\">Ob ich zum Interview auch einen Kaffee wolle, fragt Lara Schmidt. Nur wenige Momente zuvor hat die 26-Jährige ihren knallroten Bulli am Strand des Revierparksees in Wischlingen abgestellt. Ich bin zwar kein leidenschaftlicher Kaffeetrinker, aber die Neu-Borussin versprüht eine derart einladende Positivität, dass ich ohne zu zögern dankend annehme. Schon öffnet sie die Heckklappe und zieht auf Schienen eine mobile Küche heraus. Bohnen, Kaffeemühle und Espressokocher zückt sie aus den Vorratsboxen und bereitet behände zwei Tassen Kaffee zu.<\/p>\n<p style=\"margin-left: 40.0px;\">Entspannt, locker, ruhig \u2013 so ist die Privatperson Lara Schmidt. Die Fußballerin kann auch ganz anders: extrovertiert und laut. Sie brauche die Balance der Gegensätze in ihrem Leben, sagt die Verteidigerin, während wir uns mit brühwarmen Tassen in die Campingstühle setzen, die sie ebenfalls aus dem Stauraum hervorgezaubert hat.<\/p>\n<p><b>Danke für den Kaffee. Das scheint eine Leidenschaft von Dir zu sein?<\/b> <br>\n\u201eAbsolut. Ich habe mal in einem Café gearbeitet und dadurch meine Vorliebe entdeckt. Es ist sehr angenehm, mit einem Kaffee irgendwo am See zu sitzen \u2013 so wie wir jetzt. Und Kaffee ist für mich etwas Verbindendes. Bei einer Tasse kommen Menschen gerne zusammen, reden und haben eine gute Zeit. Kaffee und Kuchen ist ja so ein typisch deutsches Ding.\u201c<\/p>\n<p><b>Typisch, oder besser gesagt serienmäßig, scheint Deine Bulli-Ausstattung allerdings nicht zu sein ...<\/b> <br>\n\u201eNein, die habe ich mit meinem Vater und einem Freund eingebaut.\u201c<\/p>\n<p><b>An Dir ist also eine Handwerkerin verloren gegangen?<\/b> <br>\n(lacht) \u201eDa gibt es bestimmt begabtere Menschen. Ich mag den Prozess. Sich zu überlegen, wie ich es designen kann, damit es funktional ist und funktioniert. Wie kann ich den wenigen Platz bestmöglich nutzen?\u201c<\/p>\n<p><b>Was sind die Highlights?<\/b> <br>\n\u201eSicherlich der Schlafplatz. Wenn du Richtung Meer stehst, morgens wach wirst und die Heckklappe aufmachst, erlebst du einen Anblick, den du sonst nur von einem perfekten Instagram-Bild kennst. Und natürlich ist die Küche ein Highlight, weil sie maximal nützlich ist. Bei gutem Wetter fahre ich gerne einfach irgendwo hin, koche etwas und genieße einen schönen Sonnenuntergang.\u201c<\/p>\n<p><b>Was steht dann ganz oben auf der Speisekarte?<\/b> <br>\n\u201eUnterschiedlich, aber in Montenegro haben wir tagein, tagaus Shakshuka gegessen. Das ist ein Tomaten-Paprika-Gericht mit Ei. Das kannst du zum Frühstück, Mittagessen und Abendessen machen und war unser absolutes Go-to-Essen.\u201c<\/p>\n<p><b>Montenegro klingt nach einem großen Abenteuer.<\/b> <br>\n\u201eDas war bislang die beste Tour und auch der erste Urlaub mit eigenem Camper. Wir sind einfach drauflos gefahren ohne richtiges Ziel. Die Eindrücke dieser Reise waren wunderschön.\u201c<\/p>\n<p><b>Wenn Du vom ersten Urlaub im eigenen Camper sprichst, scheint es kein Neuland für Dich gewesen zu sein.<\/b> <br>\n\u201eIch bin so groß geworden. Meine Eltern haben schon immer einen Wohnwagen, und wir sind stets in den Campingurlaub gefahren. Wir waren gefühlt jeden Sommer drei bis vier Wochen in Italien.\u201c<\/p>\n<p><b>Und dann musste irgendwann der eigene Bulli her?<\/b> <br>\n\u201eMir hat das als Kind schon total gefallen. Für mich war relativ schnell klar, dass ich sowas auch mal haben möchte, eben weil es mir immer so viel gegeben hat. Es ist also auch eine Art Kindheitserinnerung oder zumindest eine Verbindung dahin.\u201c<\/p>\n<p><img src=\"/content/dam/bvbweb/de/news/2026/10/06/lara-schmidt-interview/20260914AS064.jpg\" data-assetref=\"20260914AS064-1791209822852\"><\/p>\n<p><b>So ein Bulli steht für Ausbruch aus dem Alltag, Absage an Statussymbole, Unabhängigkeit, Entschleunigung \u2013 trifft das Dein Lebensgefühl?<\/b> <br>\n\u201eZu hundert Prozent. Es steckt vielleicht auch eine Verwirklichung von mir selbst in diesem Auto. Das passt komplett zu meinem Charakter. Dieses \u201aBack to Basics\u2018 beschreibt sehr gut, wie ich durchs Leben gehe. Was ist mir wichtig im Leben? Dafür investiere ich dann auch viel Zeit. Und der Bulli ist eine Art Ruhepol. Im Fußball ist immer viel los, da mag ich es, ein paar Tage rauszukommen, naturnah zu sein und die Ruhe zu genießen.\u201c<\/p>\n<p style=\"margin-left: 40.0px;\">Da ist sie wieder, die Balance der Gegensätze. Privat entspannt, ging es sportlich beim Blick auf die Vita recht turbulent zu. Auf der Karriere-Reise der ehemaligen Junioren-Nationalspielerin ist Dortmund bereits die sechste Station. Zuvor war sie in Jena, Potsdam, Basel, Nürnberg und Bremen. In keiner Stadt blieb sie länger als drei Jahre. Diese Tatsache allerdings als Sinnbild eines Lebensgefühls zu beschreiben, greift zu kurz und versperrt den Blick auf die jeweiligen Umstände, die zu den Wechseln geführt haben. Zumal Schmidt den tiefen Wunsch in sich trägt, \u201edass man sich irgendwann auch irgendwo mal settlen will\u201c. Warum also nicht in Dortmund? Sportlich möchte sie mit dem BVB auf jeden Fall in die Bundesliga. Ein Weg, den sie beim genaueren Blick auf ihre Laufbahn bereits mehrfach gegangen ist.<\/p>\n<p><b>Du hast Dich in Jena von einer Jugendspielerin bis in die Bundesliga-Mannschaft hochgearbeitet. Was hast Du aus dieser Zeit am meisten für Dich mitgenommen?<\/b> <br>\n\u201eEs war eine verdammt intensive und geile Zeit. Ich bin mit 16 mitten in der Pubertät ausgezogen. Ich habe im Internat gewohnt, links und rechts im Nebenzimmer waren meine besten Freundinnen. Ich bin fußballerisch und menschlich aber auch aus diesem Teenager-Dasein rausgekommen. Ich musste auf einmal selbstständig funktionieren. Fußball und Abitur hinbekommen, Wäsche waschen, die eigene Zeit managen. Ich bin früh im Leben sehr gereift.\u201c<\/p>\n<p><b>Du bist danach in Potsdam in zweieinhalb Jahren nur auf 342 Minuten in zehn Einsätzen gekommen. Wie bewertest Du diese Zeit?<\/b> <br>\n\u201eIch bin kein Fan davon, zurückzublicken und zu sagen, <i>ich hätte das nicht machen sollen<\/i>. Wenn ich eine Entscheidung treffe, dann weil es in dem Moment vom Gefühl her genau die richtige für mich ist. So war das auch damals. Ich hatte in Jena eine gute und vor allem behütete Zeit. In Potsdam habe ich dann erstmals dieses Haifischbecken Profifußball erlebt. Die Konkurrenz war groß, und wenn du mal nicht so performst, musstest du dich erst wieder hocharbeiten. Durch die Hüft-OP \u2013 meine erste längere Verletzung \u2013 war ich dann fast ein Jahr raus. Potsdam war sicherlich eine der schwierigsten Zeiten meiner Karriere, und trotzdem habe ich da als junge Spielerin sehr viel mitgenommen.\u201c<\/p>\n<p><b>Was konkret?<br>\n <\/b>\u201eIch bin vom Mädchenfußball im Frauenfußball angekommen. Das hat sich in meiner Persönlichkeitsausprägung sichtbar gemacht. Ich bin nochmals gereift. Auch wenn ich es nicht so gerne sage, aber ich habe gelernt, mir eine Arschlochmentalität anzueignen, die einem hilft, sich durchzusetzen. Wenn du als professionelle Fußballerin arbeitest, musst du dich immer wieder aufs Neue durchsetzen können.\u201c<\/p>\n<h2>Back to Basics<\/h2>\n<p><b>War der Gang in die Schweiz nach Basel eine Art Flucht?<\/b> <br>\n\u201eFlucht würde ich nicht sagen. Ich habe zusammen mit meinem Berater nach einem Ort gesucht, wo ich wieder Spaß am Fußball haben konnte. Denn den \u2013 so ehrlich muss ich sein \u2013 hatte ich am Ende meiner Zeit in Potsdam nicht mehr.\u201c<\/p>\n<p><b>Wie kam das?<\/b> <br>\n\u201eDurch die Verletzung habe ich erstmals erfahren, wie es ohne Fußball ist. Wenn du dann auch nicht wertgeschätzt wirst, keine Entwicklung nimmst und immer deinem eigenen Anspruch hinterherläufst, wird Fußball schnell zur Last. Dabei ist Fußball, wenn es Spaß macht, das Schönste der Welt. Deshalb haben wir etwas gesucht, wo ich wirklich nur Fußball spielen kann, um diesen Spaß zurückzugewinnen.\u201c<\/p>\n<p><b>Back to Basics quasi.<br>\n <\/b>\u201eAbsolut! Dafür war Basel perfekt. Und die Auslandserfahrung hat mich auch aus diesem engstirnigen Denken rausgeholt, das man im deutschen Fußball manchmal hat.\u201c<\/p>\n<p><b>Wie meinst Du das?<br>\n <\/b>\u201eEin Beispiel: Nach meinem Abitur habe ich überlegt, in die USA zu gehen. Ich habe mich aber dagegen entschieden und hier konsequent das Ziel Bundesliga verfolgt. Mir wurde immer das Gefühl vermittelt, ich müsse das machen, da es der einzig richtige und beste Weg wäre, um oben anzukommen. Die Zeit in Basel hat dahingehend meinen Horizont erweitert, auch mal über den Tellerrand zu schauen und zu erkennen, dass es viele andere Wege gibt.\u201c<\/p>\n<p><img src=\"/content/dam/bvbweb/de/news/2026/10/06/lara-schmidt-interview/20260906LH261.jpg\" data-assetref=\"20260906LH261-1791211639407\"><\/p>\n<p><b>Und trotzdem bist Du nach 18 Monaten zurück nach Deutschland.<\/b> <br>\n\u201eEinfach weil Anspruch und Ehrgeiz in mir wieder geweckt wurden und ich nach mehr streben wollte. Die Vereine in Deutschland haben erstmals in den großen Stadien gespielt. Da guckst du rüber und denkst: Das will ich auch!\u201c<\/p>\n<p><b>In Nürnberg warst Du Kapitänin und Gelb-Königin der Liga. Was charakterisiert Dich besser?<\/b> <br>\n\u201eIch hoffe Kapitänin (lacht). Es war ein total wildes Jahr in Nürnberg, gegen den Abstieg zu spielen und das erste Mal in einer Führungsrolle. Das war ein Riesendruck. Das habe ich auch gespürt als diejenige, die vorneweg gehen und den Takt angeben musste. Aber auch da habe ich viel gelernt: Wie rede ich mit Menschen richtig? Wie sorge ich dafür, dass alle innerhalb der Mannschaft gesehen und gehört werden? Alle in ein Boot zu holen und zusammenzuhalten, habe ich in einem Crashkurs gelernt.\u201c<\/p>\n<p><b>Nach dem Abstieg ging es zu Werder Bremen. Im ersten Jahr standest Du in 20 von 22 Bundesliga-Spielen und im DFB-Pokalfinale auf dem Platz. In der folgenden Bundesliga-Hinrunde warst Du allerdings nur noch Bankdrückerin ohne Spielminute.<\/b> <br>\n\u201eDas ist der Fußball.\u201c<\/p>\n<p><b>Ein Haifischbecken.<\/b><br>\n\u201eDas war nicht einfach. Das hat sehr viel Energie gekostet, sich auf einmal in einer ganz anderen Rolle zu befinden. Ich habe irgendwann den inneren Schalter gefunden, dass ich nur das machen kann, was ich selbst kontrollieren kann. Ich habe mich in den Dienst der Mannschaft gestellt und meine Rolle angenommen. Darauf kommt es im Mannschaftssport an, wenn wir alle an einem Ziel arbeiten. Trotzdem war nach der Saison für mich klar, dass ich das so nicht nochmal will. Es macht irgendwann keinen Spaß, wenn du für deinen Einsatz und deine Leistung im Training nicht belohnt wirst.\u201c<\/p>\n<p><b>Und wenn Lara Schmidt keinen Spaß mehr hat \u2013 Back to Basics ...<\/b> <br>\n(lacht) \u201eVielleicht ist es genau das, was mich reizt. Immer wieder zu beweisen und allen zu zeigen: Ich kann das, und ich bin eine Bundesliga-Spielerin. Ich habe mich immer schwer damit getan, das nach Rückschlägen auch zu hundert Prozent auf den Platz zu bringen. Das war in Potsdam nach der Verletzung so und in Bremen, wenn du wenig Spielzeit hast. Ich brauche dann wieder Vertrauen in mich und in meinen Körper. Beim BVB hatte ich sofort das Gefühl, dass ich hier dieses Vertrauen bekommen kann. Am Ende wäre es auch eine geile Sache, fester Bestandteil eines Weges zu sein, den ich mitgehe und mitgestalte.\u201c<\/p>\n<p style=\"margin-left: 40.0px;\">Ich erwische mich kurz dabei, nach einer zweiten Tasse Kaffee zu fragen. Ich würde aber diesen Moment zerstören. Es ist zu spüren, dass diese Lara Schmidt nicht mehr in den Karriere-Rückspiegel schauen möchte. Ihre Zukunft ist schwarzgelb. Sie hat sich bewusst und frühzeitig für Borussia Dortmund entschieden. Für den Weg. Für die Vision. Für die Entwicklung. Und während die Innenverteidigerin defensiv den Laden sauber hält, entdeckt sie offensiv \u2013 ganz im Sinne der Balance der Gegensätze \u2013 das Toreschießen für sich: Im ersten Testspiel erzielt sie das erste BVB-Tor der Saison. Bei ihrem Debüt im Stadion Rote Erde markiert sie den Siegtreffer gegen AS Rom. In der Regionalliga hat sie nach fünf Spieltagen bereits zweimal genetzt.<\/p>\n<p><img src=\"/content/dam/bvbweb/de/news/2026/10/06/lara-schmidt-interview/20260815HD1074_V1.jpg\" data-assetref=\"20260815HD1074_V1-1791211662562\"><\/p>\n<div data-testid=\"markdown-response\" style=\"font-size: medium; color: rgb(0,0,0);\"><p id=\"message\"><b>Dein Saisonrekord liegt bei drei Toren. Der müsste zu knacken sein.<\/b> <br>\n\u201eMein persönliches Saisonziel ist, diese Zahl zu verdoppeln. Dass es so gut anläuft, hätte ich nicht erwartet, aber es ist schon mein klares Ziel, mehr Tore beizusteuern.\u201c<\/p>\n<\/div>\n<div data-testid=\"markdown-response\" style=\"font-size: medium; color: rgb(0,0,0);\"><p id=\"message\"><b>Wie viel Rost musstest Du zum Start durch die fehlende Spielpraxis der Vorsaison noch abschleifen?<\/b> <br>\n\u201eIch bin immer noch dabei. Nur durch Spielpraxis wirst du auf dem Platz souveräner und triffst bessere Entscheidungen. Das kannst du im Training nicht nachstellen. Und es sind auch komplett verschiedene Ligen. In der Bundesliga ist es körperlich defensiv orientierter. Wir spielen in der Regionalliga deutlich offensiveren Fußball, und das sind ganz andere Herausforderungen, so dass auch ich mich in der Liga erst zurechtfinden muss.\u201c<\/p>\n<\/div>\n<div data-testid=\"markdown-response\" style=\"font-size: medium; color: rgb(0,0,0);\"><p id=\"message\"><b>Wie hast Du Dich in der Mannschaft zurechtgefunden? Welche Rolle nimmst Du im Team ein?<\/b> <br>\n\u201eDas ist noch ein Prozess. Ich bin schon eher extrovertiert und auch mal lauter. Mit Ramos (Ramona Maier) und Rita (Schumacher) habe ich da eine ganz gute, humorvolle Ebene. Aber auch hier gibt es die andere, ruhigere Seite, die immer mal durchkommt. Insgesamt war der Start absolut positiv, und vor allem im Trainingslager sind wir schnell zu einer Einheit zusammengewachsen.\u201c<\/p>\n<\/div>\n<div data-testid=\"markdown-response\" style=\"font-size: medium; color: rgb(0,0,0);\"><p id=\"message\"><b>Wichtige Frage: Bist Du mit Deinen 26 beim Ausschießen eigentlich Team Alt oder Team Jung?<\/b> <br>\n\u201eDer BVB hat so gut eingekauft, dass ich immer noch jung bin (lacht).\u201c<\/p>\n<p><b>Aber gewinnt nicht immer Team Alt? <\/b><br>\n\u201eLeider. Und ich weiß nicht, woran das liegt. Es muss die Erfahrung sein. In jedem Verein gewinnt Team Alt. Es ist einfach so. Vielleicht sind die Jungen zu aufgeregt und nicht abgezockt genug.\u201c<\/p>\n<\/div>\n<div data-testid=\"markdown-response\" style=\"font-size: medium; color: rgb(0,0,0);\"><p id=\"message\"><b>Im Rahmen der Saisoneröffnung hast Du gegen den italienischen Doublesieger AS Rom abgezockt den 1:0-Siegtreffer erzielt. Wie war Deine Premiere im Stadion Rote Erde?<\/b> <br>\n\u201eVerdammt geil. Die ganze Stimmung habe ich so gar nicht kommen sehen. Ich wusste nicht, wie die Rote Erde ist. Jedes Stadion hat eine eigene Atmosphäre. Ich mag das total, vor so einer Kulisse zu spielen. Ich hatte nach zwei, drei Minuten den ersten Zweikampf mit der Stürmerin und sofort gemerkt: <i>Boah, ich bin voll da, und das ist die perfekte Gegenspielerin für mich. <\/i>Sowas brauche ich und bringe mich über dieses defensive Aufreiben ins Spiel. Das Siegtor war das Add-on. Aber auch ohne Tor wäre ich super zufrieden mit dem Spiel gewesen. Das war insgesamt von der ganzen Mannschaft ein klasse Auftritt.\u201c<\/p>\n<h2>\u201eDer Start, den wir uns vorgestellt haben\u201c<\/h2>\n<\/div>\n<div data-testid=\"markdown-response\" style=\"font-size: medium; color: rgb(0,0,0);\"><p id=\"message\"><b>Die Siegesserie habt Ihr in Liga und Pokal fortgesetzt. Wie fällt Dein Fazit zum Saisonstart aus?<\/b> <br>\n\u201eEs ist genau der Start, den wir uns vorgestellt haben. Wir haben die Aufgaben auch immer wieder gut bewältigt und Lösungen gefunden. Das ist ganz wichtig in dieser Liga. Zumal ich uns immer noch in einem Entwicklungsprozess sehe. Wenn die Abläufe noch klarer werden, wir noch mehr Dominanz zeigen, werden die Spiele auch noch höher ausgehen können.\u201c<\/p>\n<\/div>\n<div data-testid=\"markdown-response\" style=\"font-size: medium; color: rgb(0,0,0);\"><p id=\"message\"><b>Auch wenn Ihr bislang jedes Spiel klar gewonnen habt, war es immer auch harte Arbeit. Wie wichtig war diese Erkenntnis?<\/b> <br>\n\u201eWir haben von Anfang an gesagt, dass alles, was von außen reingebracht oder erzählt wird, uns egal sein muss. Wir müssen bei uns bleiben. Wir müssen jedes einzelne Spiel mit hundert Prozent angehen. Das haben wir alle sofort gegen Bielefeld gemerkt. Es war total wichtig, so ein erstes Spiel zu haben. Diese Einstellung gilt es, über die gesamte Saison beizubehalten.\u201c<\/p>\n<\/div>\n<div data-testid=\"markdown-response\" style=\"font-size: medium; color: rgb(0,0,0);\"><p id=\"message\"><b>Auch wenn wie gegen Duisburg früh die Weichen auf Sieg gestellt wurden: Da schimpfst Du auch beim Stand von 3:0 teilweise lautstark wie ein Rohrspatz über Dich selbst.<\/b> <br>\n\u201eIch war mit meiner Leistung nicht zufrieden, und mein Anspruch ist dann vielleicht auch sehr hoch. Aber genau das hat mir immer geholfen, den nächsten Entwicklungsschritt zu gehen. Wenn du Tag für Tag deinen Anspruch höherschraubst und dich forderst, dann wirst du auch Tag für Tag besser. Das würde ich als mein Mindset beschreiben.\u201c<\/p>\n<\/div>\n<div data-testid=\"markdown-response\" style=\"font-size: medium; color: rgb(0,0,0);\"><div><b>Wer aber immer höher will, dem fehlt die Ruhe, auch mal den Moment zu genießen ...<\/b> <br>\n\u201eZugegeben, es wäre wichtig, etwas mehr die Balance zu halten. Wir sind Menschen, die auch Fehler machen. Da muss auch ich häufiger noch drüberstehen und weitermachen können. Das ist dieser mentale Aspekt, der extrem wichtig ist.\u201c<\/div>\n<div><img src=\"/content/dam/bvbweb/de/news/2026/10/06/lara-schmidt-interview/20260914AS011.jpg\" data-assetref=\"20260914AS011-1791211691707\"><\/div>\n<\/div>\n<div data-testid=\"markdown-response\" style=\"font-size: medium; color: rgb(0,0,0);\"><p style=\"margin-left: 40.0px;\">Lautstarke, kommunikative Leaderin auf dem Platz, gleichzeitig bodenständig und reflektiert. Lara besitzt eine große Persönlichkeit, die sich nicht nur über den Fußball definiert. Wir sitzen knapp zwei Stunden am Revierparksee und schweifen häufiger vom Interview ab. Obwohl die Grenzen zwischen Interview und privater Plauderei zunehmend verschwimmen. Hätte ich nicht noch einen Anschlusstermin, bin ich mir ziemlich sicher, würde sie gleich noch den Grill aufstellen und wir reden in den Sonnenuntergang hinein. Lara Schmidt will ankommen. Nicht nur im Moment, sondern auch im Leben.<\/p>\n<p><b>Du bist viel rumgekommen und gerne unterwegs: Wo bist oder fühlst Du Dich zuhause?<\/b> <br>\n\u201eDa gibt es mehrere Antworten. Es gibt für mich den Begriff Heimat, das ist Cleeberg. Da wohnen auch meine Eltern noch. Da fahre ich immer wieder gerne hin, auch zu meinem Heimat-Fußballverein, um Spiele zu schauen. Dann gibt es das Zuhause als Ort, wo ich wohne. Aktuell entwickelt sich Dortmund zu einem Zuhause. Umso mehr ich hier ankomme, umso wohler fühle ich mich. Und dann sind da meine Freunde und auch meine Freundin \u2013 das ist für mich zuhause, egal wo ich bin. Das ist ein Gefühl, das ich durch die Menschen um mich herum bekomme.\u201c<\/p>\n<p><b>Wenn Du doch noch einmal in den Rückspiegel schaust: Wie hast Du Dich verändert, seit Du mit 16 aus der Heimat in die große Fußballwelt gezogen bist?<\/b> <br>\n\u201eIch bin ruhiger geworden \u2013 als Fußballerin und als Mensch. Auf dem Platz blitzen die Emotionen wie in Duisburg immer mal wieder durch, aber ich habe viele Erfahrungen gesammelt, um komplett im Reinen mit mir zu sein und eine gewisse Lockerheit mit der nötigen Professionalität an den Tag zu legen.\u201c<\/p>\n<p><b>Und der Mensch?<br>\n <\/b>\u201eIch war früher viel unterwegs und umtriebig. Da bin ich mittlerweile mehr bei mir angekommen. Durch die vielen Wechsel und Veränderungen schätze ich es sehr, meine engen Freunde um mich zu haben und mit ihnen eine gute Zeit zu verbringen.\u201c<\/p>\n<p><b>Wie sieht diese Zeit an einem perfekten freien Tag aus?<\/b> <br>\n\u201eIch würde es mal auf die perfekten zwei freien Tage ausweiten. Ich bin dann gerne mit dem Bulli in die Natur rausgefahren und habe manchmal dort auch übernachtet, wenn das Wetter es hergegeben hat. Aus dem Alltag raus, Kaffee trinken und einfach mal zur Ruhe zu kommen.\u201c<\/p>\n<p><b>Du hast für drei Jahre beim BVB unterschrieben. Woran würdest Du nach Ablauf dieser Zeit merken, dass Dortmund mehr geworden ist als nur eine weitere Station auf Deiner Karriere-Reise?<\/b> <br>\n\u201eDas ist für mich ein Gefühl von Verbundenheit. Entweder mit der Stadt, weil man seine Orte hat, an denen man sich wohlfühlt. Oder eine Verbundenheit mit dem Verein, egal ob innerhalb der Mannschaft, zu den Mitarbeitern oder den Fußball-Männern. Ich finde es cool, in den SIGNAL IDUNA PARK zu gehen und die Atmosphäre mitzubekommen. Je mehr du zulässt und offen bist, dich mit dieser Stadt und diesem Verein verbunden zu fühlen, desto mehr kannst du auch ankommen. Genau dieses Gefühl will ich haben. Ich will dem Ganzen hier die Chance geben, diese Verbindung aufzubauen. Wenn ich dieses Gefühl bekomme, dann sage ich nach drei Jahren, dass ich hier angekommen bin.\u201c<br>\n<i>Autor: Danny Fritz<br>\n Fotograf: Alexandre Simoes<\/i><\/p>\n<p>Der Text stammt aus dem Mitgliedermagazin BORUSSIA. BVB-Mitglieder erhalten die BORUSSIA in jedem Monat kostenlos. <a href=\"https://www.bvb.de/Der-BVB/Mitgliedschaft/Mitglied-werden\">Hier geht es zum Mitgliedsantrag.<\/a><\/p>\n<\/div>\n","exportedType":"text/html"},"id":"editable-7efff044c1","prio":{"multiLine":false,"dataType":"boolean","name":"prio","title":"Prio (Clubplatform)","multiValue":false,"value":true,"exportedType":"boolean"},"headline":{"multiLine":false,"dataType":"string","name":"headline","title":"Headline","multiValue":false,"value":"\u201eBack to Basics\" \u2013 Lara Schmidt will beim BVB ankommen","exportedType":"text/plain"},"author":{"multiLine":false,"dataType":"string","name":"author","title":"Author","multiValue":false,"exportedType":"text/plain"},"teaserType":"relatedContent","match":{"multiLine":false,"dataType":"content-fragment","name":"match","title":"Related Match","multiValue":true,"exportedType":"text/plain"},"externalId":{"multiLine":false,"dataType":"string","name":"externalId","title":"External ID (Clubplatform)","multiValue":false,"exportedType":"text/plain"},"displayOnHome":{"multiLine":false,"dataType":"boolean","name":"displayOnHome","title":"Display in News Wall on Homepage","multiValue":false,"value":true,"exportedType":"boolean"},"url":{"multiLine":false,"dataType":"string","name":"url","title":"Vanity URL (LEAVE EMPTY FOR AUTOMATIC VANITY URL. 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