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Borussia trauert um Zoltan Varga
Der am 1. Januar 1945 in Budapest geborene Ball-Virtuose spielte von 1956 bis 1968 für Ferencvaros Budepest. Nach seiner Flucht aus Ungarn war er für Standard Lüttich (1968/69), Hertha BSC Berlin (1970-72), den FC Aberdeen (1972/73) und Ajax Amsterdam (1973/74) aktiv, bevor er von 1974 bis 1976 für Borussia Dortmund als Regisseur die Fäden zog.
Bei seinem ersten Auftritt im damaligen Westfalenstadion am 2. November 1974 bereiten dem eigenwilligen Spielmacher 42.000 Besucher zur Zeitliga-Partie gegen Gütersloh einen euphorischen Empfang. Der Supertechniker, dem Konditions-Übungen zuwider sind, findet allerdings erst langsam zu der Form, die dem BVB hilft, in der Spielzeit 1975/76 wieder in die Bundesliga aufzusteigen. 53 Mal trägt Varga das schwarz-gelbe Trikot und erzielt dabei zehn Tore. Nach der Rückkehr ins Fußball-Oberhaus trennen sich allerdings die Wege von Verein und Spieler, der darauf noch eine Spielzeit für den FC Augsburg die Stiefel schnürt.
Vargas größter Erfolg war neben dem Aufstieg mit der Borussia der Olympiasieg mit Ungarn 1964 in Tokio. (fl)