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Busfahrer Christian Schulz im BVB-Podcast
Sein Rekord liegt bei mehr als 70.000 km, die er in einem Jahr mit dem Mannschaftsbus gefahren ist. 2001 hat Schulz als Busfahrer der U23 beim BVB angefangen. Zehn Jahre lang hat er Borussias zweite Mannschaft gefahren, auch die Handball-Damen und die U19. 2011 wurde er schließlich vom damaligen Trainer Jürgen Klopp zum Busfahrer der ersten Mannschaft befördert. „Ich habe während der Saison angefangen. Danach haben wir kein Spiel mehr verloren und sind Meister und Pokalsieger geworden“, erinnert er sich. „Die größte Party, die wir jemals im Bus hatten, war nach dem DFB-Pokalsieg 2012.“
Mit dem Bus ins Ausland zu fahren, ist für Schulz das Highlight einer Saison: „Das BVB-Logo kennt jeder, die Leute staunen und machen Fotos.“ Auf europäischen Reisen gehört es für den Busfahrer dazu, den Weg zum Stadion mehrere Male mit dem Auto abzufahren, um auf Hindernisse wie niedrige Brücken oder enge Straßen aufmerksam zu werden: „Man bereitet sich sehr akribisch vor.“
Die aktuelle Situation ist auch für den langjährigen Busfahrer neu – und das liegt nicht nur daran, dass Mannschaft, Trainer und Betreuer momentan mit zwei Bussen zu den Spielen gebracht werden. „Wenn wir durch die Strobelallee fahren, wirkt es so, als würde nichts stattfinden. Normalerweise stehen da 5000 Fans, die klatschen und singen. Das ist ein Adrenalinkick für die Spieler und für mich. Mir fehlt das: die Emotionen, die Fans“, so Schulz.
Jeden Donnerstag erscheint eine Episode des BVB-Podcasts, präsentiert von 1&1. Abonnieren nicht vergessen!