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Franz Jacobi: BVB-Gründer in Dortmund beigesetzt

Er ist wieder zu Hause. Am Samstagvormittag wurde BVB-Gründer Franz Jacobi auf dem Südwestfriedhof beigesetzt. Zu den Gästen der Gedenkveranstaltung zählte unter anderem BVB-Präsident Dr. Reinhard Rauball. Jacobi war 1972 aus Dortmund weggezogen, um sich um seine kranke Ehefrau zu kümmern. 1979 verstarb er und wurde in Salzgitter beerdigt.

Das Grab war 2010 offiziell entfernt worden, wurde seitdem allerdings nicht vergeben. So wurde die Rückführung nach Dortmund erst möglich. Vor der Beisetzung gab es eine feierliche Gedenkveranstaltung in der Dreifaltigkeitskirche am Borsigplatz.

Rund 150 Gäste, darunter auch die drei Ur-Enkel von Franz Jacobi, hatten sich versammelt, um dem BVB-Gründer die Ehre zu erweisen. "Franz Jacobi hat in einer schwierigen Zeit viel auf den Weg gebracht. Vieles davon begeistert uns noch heute. Jacobi ist die Klammer, die alles zusammengehalten hat", sagte BVB-Präsident Reinhard Rauball.

















Die 11-jährige Katharina Schmitz sorgte für einen echten Gänsehautmoment, als sie "Leuchte auf mein Stern Borussia" sang. "Ich hatte eine kleine Träne im Auge, das war sehr bewegend", sagte BVB-Fan Beatrix Schleiken.

Nach dem Gottesdienst in der Dreifaltigkeitskirche wurden die Gäste mit Bussen zum Südwestfriedhof gebracht. Dort wurde Franz Jacobi gemeinsam mit seiner Frau Lydia beigesetzt.

Mit dem heutigen Tag hat BVB-Gründer Franz Jacobi seine letzte Ruhestätte endgültig gefunden. Mitten in Dortmund. Die Vereinsgeschichte des BVB wurde verlängert, ist jetzt vollständig. Ein guter Tag für den Ballspielverein Borussia.
Quelle: ruhrnachrichten.de
Autoren: Kai-Uwe Brinkmann und Daniel Müller

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