Medizin der Zukunft am BVB-Trainingszentrum

Borussia Dortmund und die Universitätsmedizin Essen bündeln ihre Kräfte für ein außergewöhnliches Projekt: die BVB-Gesundheitswelt. Direkt am Trainingsgelände Hohenbuschei im Dortmunder Stadtteil Brackel wird ein neues medizinisches Zentrum entstehen, das sportmedizinische Spitzenversorgung mit modernster Technologie vereint und Profis genauso zur Verfügung steht wie Hobby- und Nicht-Sportlern.

Mit der Gründung der BVB-Gesundheitswelt schlagen Borussia Dortmund und die Universitätsmedizin Essen ein neues Kapitel auf. Das fußläufig vom Trainingszentrum des BVB geplante medizinische Zentrum wird auf einem 7400 Quadratmeter großen Areal und auf 5000 Quadratmeter Praxisfläche die Fachbereiche Sportmedizin, Orthopädie, Kardiologie und Radiologie umfassen, speziell auf die Bedürfnisse von Profi- und Freizeitsportlern sowie von Menschen mit einem aktiven und gesundheitsbewussten Lebensstil ausgerichtet sein – und sich obendrein der Forschung widmen.

Ein besonderer Fokus liegt auf der Verbindung von Sportmedizin und künstlicher Intelligenz: Das renommierte Institut für Künstliche Intelligenz in der Medizin (IKIM) der Universitätsmedizin Essen wird maßgeblich an der Entwicklung der BVB-Gesundheitswelt beteiligt sein. Geplant ist ein umfassendes Leistungsangebot, das Diagnostik, Prädiktion, Prävention, Akutbehandlung und Rehabilitation auf höchstem Niveau verbindet. In der BVB-Gesundheitswelt werden zudem Borussia Dortmunds Mannschaften medizinisch betreut – mit dem deutlichen Anspruch, neue Maßstäbe in der Sportmedizin zu setzen.

Weitere Details – etwa zum Baubeginn, zur geplanten Fertigstellung und zu den konkreten Angeboten der BVB-Gesundheitswelt – werden zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben. Aktuell ist die Eröffnung frühestens im Jahr 2027 vorgesehen.

Luftbild von der BVB-Gesundheitswelt.

Stimmen zur BVB-Gesundheitswelt:

Carsten Cramer (Geschäftsführer, Borussia Dortmund): „Die Entwicklung eines gemeinsamen sportmedizinischen Zentrums mit der renommierten Universitätsmedizin Essen ist ein spannendes, innovatives Projekt, das wir in den vergangenen Monaten mit Leidenschaft intensiv vorangetrieben haben. Es wird weit über die Versorgung unserer Profis hinausgehen und Teil einer modernen, verantwortungsvollen Gesundheitsversorgung sein.“

Thomas Treß (Geschäftsführer, Borussia Dortmund): „Die BVB-Gesundheitswelt wird Spitzenmedizin mit wirtschaftlicher Weitsicht verbinden. Wir schaffen eine Infrastruktur, die sportlichen Erfolg so gut es geht medizinisch absichern und ein nachhaltiges Geschäftsmodell für die Allgemeinheit etablieren soll. Gesundheit ist ein Zukunftsthema – wir schaffen einen Mehrwert für Sportler und jeden anderen Patienten.“

Lars Ricken (Geschäftsführer Sport, Borussia Dortmund): „Die Gesundheit und Verfügbarkeit unserer Spieler ist ein zentraler Erfolgsfaktor im Profifußball. Durch die BVB-Gesundheitswelt schaffen wir eine Einrichtung, die medizinische Versorgung, sportwissenschaftliche Erkenntnisse, Forschung und individuelle Betreuung auf höchstem Niveau vereint – direkt an unserem Trainingszentrum in Zusammenarbeit mit dem medizinischen Personal des gesamten Klubs.“

Bärbel Bergerhoff-Wodopia (Aufsichtsratsvorsitzende der Universitätsmedizin Essen): „Unsere Partnerschaft wird ein Vorbild sein – für eine Region im Aufbruch und für ein modernes Gesundheitssystem. Ich habe die Zielrichtung von Anfang an unterstützt: Zunächst die medizinische Betreuung von Profis auf ein neues Niveau zu heben und im zweiten Schritt die Gesundheitsversorgung der Menschen in der Region zu verbessern, die dann über die BVB-Gesundheitswelt Zugang zu KI-gestützter Prävention und Rehabilitation erhalten.“

Prof. Dr. Jochen A. Werner (Ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender der Universitätsmedizin Essen): „Die Universitätsmedizin Essen sieht diese Kooperation als Modell für die Zukunft: Ein 'Smart Hospital' auf dem Spielfeld der Versorgung – praktisch erlebbar und mit klarem Nutzen für (Profi-)Sportlerinnen und -Sportler sowie perspektivisch alle anderen Patientinnen und Patienten. Gemeinsam wollen wir zeigen, wie Digitalisierung und Künstliche Intelligenz nicht nur Schlagworte bleiben, sondern Prozesse verschlanken und die Gesundheitsversorgung konkret verbessern.“