Chef-Trainer
Niko
Kovac

Beim BVB seit

01.02.25

Geburtstag

15.10.71 (54)

Nationalität

Kroatien
Niko Kovac, Chef-Trainer der Profis von Borussia Dortmund.

Niko Kovac

BVB

Seit 2. Februar 2025 ist Niko Kovac Cheftrainer von Borussia Dortmund. Er übernahm die Mannschaft vor dem 21. Spieltag auf Tabellenplatz elf und führte sie nach anfänglichen Startschwierigkeiten mit einem furiosen Finale – sieben Siege und ein Unentschieden in den letzten acht Partien – auf Rang vier. International erreichte er mit dem BVB das Viertelfinale sowohl in der UEFA Champions League als auch bei der FIFA Klub-WM. „Da, wo ich herkomme, ging nichts von alleine. Alles, was meine Familie und ich geschaffen haben, war durch harte Arbeit. Ich glaube, dass ich hierhin, in den Pott, sehr gut passe. Was ich einfordere: Disziplin, Ordnung, Leidenschaft, Intensität und Aggressivität. Nur derjenige, der arbeitet, wird was kriegen. Für wenig gibt’s nicht viel. Ich bin ein Freund von viel ist mehr“, sagt er über sich und seine Arbeit.

Spieler-Karriere

Niko Kovac wurde als Sohn kroatischer Eltern am 15. Oktober 1971 im Westberliner Stadtteil Wedding geboren, schloss die Schule mit dem Abitur ab und arbeitete sich über Rapide Wedding und Hertha Zehlendorf zu Hertha BSC, das ihn zur Zweitliga-Saison 1991/92 unter Vertrag nahm. Der Spieler Kovac war nicht das Produkt moderner Leistungszentren, sondern harter Schule. Seine Karriere ging Schritt für Schritt nach oben. Mit dem Wechsel zu Bayer Leverkusen schaffte der defensive Mittelfeldmann im Sommer 1996 den Sprung in die Bundesliga. Für Leverkusen, den Hamburger SV (1999 bis 2001), Bayern München (2001 bis 2003) und zurück in Berlin bei Hertha BSC (2003 bis 2006) bestritt er 241 Bundesliga-Spiele, in denen ihm 31 Tore gelangen. Mit Bayern München gewann er 2001 den Weltpokal sowie 2003 die Meisterschaft und den Pokal. Auf seiner letzten Station beim FC Salzburg (2006 bis 2009) holte er zweimal die österreichische Meisterschaft. Von 1996 bis 2009 lief er 83-mal für Kroatien auf und nahm dabei an zwei Welt- und zwei Europameisterschaften teil.

Trainer-Karriere

Seine Trainerlaufbahn startete Kovac direkt im Anschluss an seine Profilaufbahn als Co-Trainer zunächst der zweiten, dann der ersten Mannschaft in Salzburg. Im Januar 2013 übernahm er in verantwortlicher Position die kroatische U21-Auswahl, nur neun Monate später wurde er zum Chefcoach der A-Nationalmannschaft befördert (bis Oktober 2015). Ab März 2016 coachte er erstmals einen Verein in verantwortlicher Position. Er rettete Eintracht Frankfurt zunächst 2016 vor dem Abstieg und führte die SGE sowohl 2017 (gegen Borussia Dortmund, 1:2) als auch 2018 (gegen Bayern München, 3:1) ins Pokalfinale. Der FC Bayern verpflichtete ihn zur Saison 2018/19 als Nachfolger von Jupp Heynckes. In der Liga setzten sich die Münchner im Saisonfinale gegen Borussia Dortmund durch, im Pokal gab es einen 3:0-Finalsieg gegen Leipzig. Die Amtszeit in München dauerte bis November 2019. Zur Saison 2020/21 übernahm er die AS Monaco. In seiner ersten Saison landete er mit den Monegassen auf einem starken dritten Platz in der Ligue 1 und erreichte das französische Pokalfinale. In der darauffolgenden Saison war nach 19 Spieltagen auf Tabellenplatz sieben Schluss im Fürstentum – der Rückstand auf Rang zwei betrug allerdings nur vier Punkte. Seine dritte Station als Trainer einer Bundesliga-Mannschaft war von Juli 2022 bis März 2024 der VfL Wolfsburg.

Erfolge

Als Spieler: Weltpokalsieger (mit Bayern München, 2001), Deutscher Meister und Pokalsieger (mit Bayern München 2003), Österreichischer Meister (mit Salzburg, 2007 und 2009)
Als Cheftrainer: Deutscher Meister (mit Bayern München, 2019), Deutscher Pokalsieger (mit Eintracht Frankfurt, 2018, und Bayern München, 2019)

Vorderseite der Autogrammkarte von Niko Kovac.
Rückseite der Autogrammkarte von Niko Kovac.

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