Beim BVB seit
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Robert Kovac
Robert Kovac steht seit Februar 2025 als Co-Trainer bei Borussia Dortmund unter Vertrag, wo er von 2007 bis 2009 als Spieler aktiv war und das Endspiel um den DFB-Pokal erreichte.
Spieler-Karriere
Robert Kovac geht nicht nur den Weg als Trainer mit seinem zweieinhalb Jahre älteren Bruder Niko, auch als Spieler hatten sie zahlreiche gemeinsame Stationen: in Leverkusen, wo sie zu Bundesliga-Spielern wurden, in München, wo sie Titel gewannen, und auch in der kroatischen A-Nationalmannschaft. In insgesamt 564 Partien trug Robert Kovac die Trikots von 1. FC Nürnberg, Bayer 04 Leverkusen, Bayern München, Juventus Turin, Borussia Dortmund und Dinamo Zagreb, wo er seine Laufbahn 2010 beendete. Zwischen dem 12. August 2007 und dem 8. November 2008 spielte er in 34-mal für den BVB. Im Pokalfinale 2018, das unglücklich mit 1:2 n.V. gegen Bayern München verloren ging, stand der Abwehrspieler 120 Minuten auf dem Rasen. Jürgen Klopp berücksichtigte ihn nach einer Roten Karte im Spiel beim Hamburger SV (1:2 am 8.11.08) nicht mehr; in der Winterpause wechselte Kovac zu Dinamo Zagreb, wo er Kapitän und Abwehrchef wurde und am Ende der Saison zwei Titel gewann.
Trainer-Karriere
Seit 2013 bilden die Kovac-Brüder ein Trainerteam. „Mich gibt es nicht ohne meinen Bruder“, sagt Niko über Robert: „Er ist der loyalste Freund, den man haben kann. Das ist in unserem Job sehr, sehr wichtig. Wer aber denkt, dass Robby mir nach dem Mund redet, irrt total. Das Gegenteil ist der Fall. Es geht ihm um das konstruktive Finden der richtigen Lösung.“ Robert dient Niko seit der Tätigkeit für den kroatischen Verband – zunächst bei der U21-Auswahl, dann bei der A-Nationalmannschaft – anschließend auf den Vereinsstationen Eintracht Frankfurt (März 2016 bis Juni 2018), Bayern München (Juli 2018 bis November 2019), AS Monaco (Juli 2020 bis Januar 2022), VfL Wolfsburg (Juli 2022 bis März 2024) und nun bei Borussia Dortmund als Assistent und sagt über seine Position: „Ich fühle mich wohl in dieser Rolle, ich arbeite gerne im Hintergrund. Das letzte Wort hat Niko. Ich bin anders als mein Bruder: Niko ist etwas ernster, ich war schon immer eher der lockere Typ. Ich denke, das passt auch so in die ganze Situation: Er ist der Cheftrainer, ich bin der Co-Trainer. Und der Co-Trainer ist ja immer auch das Bindeglied zwischen Mannschaft und Chefcoach.“ (Frankfurter Rundschau, Januar 2019)
Erfolge
Als Spieler: Weltpokalsieger (2001 mit Bayern München), Deutscher Meister und Deutscher Pokalsieger (2003 und 2005 mit Bayern München), Italienischer Meister (2006 mit Juventus Turin; der Titel wurde dem Klub später aberkannt), Kroatischer Meister (2009 und 2010 mit Dinamo Zagreb), Kroatischer Pokalsieger (2009 mit Zagreb)
Als Co-Trainer: Deutscher Meister (mit Bayern München, 2019), Deutscher Pokalsieger (mit Eintracht Frankfurt, 2018, und Bayern München, 2019)