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BVB-Frauen mit Remis gegen Piszczek-Klub
Die Partie gegen den aktuellen Tabellenzweiten der vierten schlesischen Liga begann in der Lukasz-Piszczek-Akademie mit einer schwarzgelben Duftmarke. Ana-Louisa Zabells Schuss strich nur knapp über die Latte. Besser machte es in der nächsten Szene Carolin Kaul (4.), die im Nachsetzen den Ball über die Linie drückte. Doch der Treffer gab den Borussinnen keine Sicherheit, im Gegenteil: LKS wurde jetzt stärker und erzielte nach einem sehenswerten Sololauf von Anna Dzida (14.) den Ausgleich.
Anschließend blieben Strafraumszenen Mangelware, die Partie plätscherte ein wenig dahin. Bis zur 27. Minute: Einmal mehr nahm sich Zabell ein Herz und prüfte mit ihrem Versuch aus rund 20 Metern die polnische Torfrau, die aber keine großen Probleme bei der Entschärfung des Schusses hatte. Dennoch war der Abschluss der Start einer dominanten Phase der Sulewski-Elf, die jetzt das Kommando über die Partie übernahm. Vor allem über die linke Seite mit Lisa Klemann und Annika Fälker initiierten die Gäste ihre Angriffe, doch weitere nennenswerte Chancen sprangen bis zum Halbzeitpfiff nicht mehr heraus. „Wir haben zu kompliziert gespielt und uns deshalb kaum Chancen kreiert“, so das Fazit von Sulewski zum 1:1-Halbzeitstand.
Den ersten Abschluss in Halbzeit zwei hatte Marina Jung mit einem Schuss aus der Distanz, der aber in den Armen der LKS-Torhüterin landete. Erneut waren die Dortmunderinnen die dominante Mannschaft und übernahmen die Regie. Nach einer Stunde befreite sich Goczałkowice aus der Umklammerung und versuchte seinerseits Druck auf die Defensive der Gäste auszuüben. Doch es blieb beim Versuch, denn aus der zwischenzeitlichen optischen Überlegenheit entsprangen keine Möglichkeiten.
Bis zur 68. Minute: Da entwischte eine LKS-Angreiferin der Dortmunder Defensive, doch Lena Kölmel im BVB-Tor bewahrte mit einer Heldentat ihr Team vor einem Rückstand. Nichts zu halten gab es beim Schuss von Ann-Katrin Lau (70.), die nach Zabell-Pass von der halblinken Position den Ball ins rechte Eck zirkelte – ein „sehr schönes Tor“ (Sulewski) und die erneute Führung für Schwarzgelb! Der Sieg für den BVB wäre verdient gewesen, einen Ballverlust in der Vorwärtsbewegung nutzte LKS in der Schlussminute aber doch noch aus und erzielte durch Kaleta per Fernschuss den späten Ausgleich.
BVB: Schröer (46. Kölmel) - Schneider (Gerres), Jung, Prinzen, Klemann (46. Pörteners) - Becker - Höhl, Billig (46. Rogge-Herper), Zabell, Fälker (46. Lau) - Kaul
Tore: 0:1 Carolin Kaul (4.), 1:1 Anna Dzida (14.), 1:2 Ann-Katrin Lau (72.), 2:2 Emilia Kaleta (90.)
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