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Handballerinnen gewinnen mit 33:26 in Metzingen
Ausgangslage: Im Nachholspiel in Metzingen musste BVB-Coach Henk Groener erneut auf die verletzten Spielerinnen Alina Grijseels und Sara Garovic verzichten. Die Serbin Garovic könnte beim Spitzenspiel am Samstag gegen Bietigheim wieder fit sein, Grijseels laboriert weiter an ihrer Handverletzung.
Spielverlauf: Der Tabellensechste aus Metzingen erwischte den besseren Start, führte schnell mit 5:3 (5.) und 7:4 (7.). Bereits in der Anfangsphase musste der BVB nicht nur zwei Siebenmeter hinnehmen, sondern auch zwei Zeitstrafen für Zöe Sprengers und eine für Frida Rønning. Sicherlich der entscheidende Unterschied in einer ansonsten von beiden Seiten temporeich geführten Partie, bei der auf Seiten von Borussia Dortmund besonders Dana Bleckmann überragte.
Trotz des häufigen Unterzahlspiels blieb der BVB dran. Nach 16 Minuten, beim Spielstand von 11:10 für Metzingen, nahm Henk Groener seine erste Auszeit. Stark in der Phase danach war Kreisläuferin Emma Olsson, die vier Tore bis zur 20. Minute erzielen konnte. Harma van Kreij brachte die Schwarzgelben daraufhin mit dem 13:12 zum ersten Mal, nach dem 1:0 zu Beginn, in Führung. Von diesem Zeitpunkt an war der BVB besser im Spiel, sicherlich auch ein Verdienst der aufmerksam agierenden Abwehr. Mit dem 18:16 durch Dana Bleckmann ging es mit einem verdienten Zwei-Tore-Vorsprung in die Pause.
Der BVB ließ im zweiten Durchgang nicht nach, kam deutlich besser aus der Kabine in der fast ausverkauften Öschhalle in Metzingen. Lena Hausherr per Siebenmeter und Meret Ossenkopp erhöhten schnell auf 20:17 (32.), Emma Olsson und erneut Meret Ossenkopp bauten den Vorsprung auf fünf Tore zum 22:17 aus. Selbst in doppelter Unterzahl (37.) traf der BVB durch Dana Bleckmann zum 24:20.
Eine Vorentscheidung fiel zwischen der 40. und 45. Spielminute, als die Borussinnen durch Emma Olsson auf sechs Tore (26:20) davoneilten. Mit großem Selbstbewusstsein ließen die Dortmunderinnen auch in der Schlussphase nichts anbrennen. Fünf Minuten vor Schluss schloss Harma van Kreij eine starke Einzelleistung zum 31:25 ab. Am Ende hieß es 33:26 für den BVB.
Stimmen: Henk Groener: „Wir haben über 60 Minuten lang eine gute Leistung gezeigt, obwohl wir bereits in den ersten zehn Minuten drei Zeitstrafen kassiert haben. In der Abwehr waren wir gut dran. Das Wichtigste war, dass wir bei den Metzingern fast komplett das Tempospiel rausgenommen haben. Kompliment an die Mannschaft, sie hat das hervorragend umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten.“
Madita Kohorst: „In der zweiten Halbzeit haben wir weniger Fehler gemacht, am Ende haben wir es gut gemacht. In Metzingen zu gewinnen, ist nie einfach. Ohne Alina Grijseels, die normalerweise das Herz unserer Mannschaft ist, das zu schaffen, gibt noch mal einen Schub.“
BVB Handball-Damen: Moth, Kohorst, ten Holte; Sprengers (5), Kusian, Antl (3), van Kreij (2), Ossenkopp (5), Sasaki (1), Olsson (6), Rønning (2), Stens, Hausherr (1/1), Bleckmann (8/1).
Ausblick: Bereits am kommenden Samstag, 19 Uhr, steht das Spitzenspiel in der Handball-Bundesliga der Frauen an. Der BVB empfängt in der Westpress Arena in Hamm den Spitzenreiter BBM Bietigheim.
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