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Nachbericht

Für Alex Meyer war es ein doppelt schönes Erlebnis in Hamburg

Dortmunds Nummer zwei Alexander Meyer ist ein Muster an Zuverlässigkeit. Wenn er gebraucht wird, ist er da. Am Dienstagabend durfte der 35-Jährige endlich mal wieder ran – an einem für ihn besonderen Ort.

Alex Meyer bestritt sein erstes Champions-League-Spiel noch vor seinem ersten Einsatz in der Bundesliga. Seit vier Jahren ist der Torhüter in Dortmund. 26-mal vertrat er Gregor Kobel, die Nummer eins im BVB-Tor, siebenmal blieb er dabei ohne Gegentreffer. Am Dienstag erlebte der Routinier einen ganz besonderen Abend. Nach knapp zwei Jahren durfte er endlich mal wieder ran, und das auch noch „gerade hier in der Heimat, in Hamburg“, sagte der in Bad Oldesloe geborene Keeper.

Freunde, Familie – alle waren da, als Meyer am Dienstagabend mit dem BVB zum Pokalspiel gegen den HEBC antrat. „Ich war sieben Jahre beim HSV, war Balljunge hier im Stadion, bin mit meinem Vater ins Stadion gegangen“, erzählte er hinterher, nach dem glatten 5:0-Sieg: „Deswegen war das etwas Besonderes für mich. Und nach so langer Zeit dann endlich mal wieder auf dem Platz zu stehen: Für mich persönlich gibt es dann auch nichts Schöneres.“

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Lange hatte er warten müssen. Fast 22 Monate lagen zwischen Einsatz Nr. 25 (am 9.11.24 in Mainz) und Nr. 26. „In den ersten beiden Jahren habe ich viel gespielt. Dann leckt man natürlich Blut, auch wenn man natürlich nur die Nummer zwei ist. Jetzt habe ich mich gefreut, dass ich vom Trainer die Chance bekommen habe. Pflichtspiel, Pokal, unabhängig vom Gegner: Das tut immer gut.“
Boris Rupert

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