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BVB und DEW21 setzen auf klimafreundliche Fernwärme für den SIGNAL IDUNA PARK
„Die Umstellung der Wärmeversorgung von fossilen auf erneuerbare Energieträger stellt einen der zentralen Hebel zur Dekarbonisierung unserer Geschäftstätigkeiten dar“, erklärt Florian Demnitz, Energiemanager und ökologischer Gebäudemanager bei Borussia Dortmund. „Durch die Umstellung können wir mehr als 70 Prozent der CO2-Emissionen im SIGNAL IDUNA PARK einsparen. Wir freuen uns, ein so wichtiges Projekt gemeinsam mit DEW21 erfolgreich umgesetzt zu haben.“ Genutzt wird die Wärme sowohl für die Raumwärme als auch die Warmwasseraufbereitung.
Für DEW21 war der Anschluss des Stadions zudem der Abschluss eines mehrjährigen Infrastrukturprojekts: In rund zwei Jahren hat der Dortmunder Energieversorger eine neue Fernwärmeleitung von der Innenstadt durch das Union-, Tremonia- und Kreuzviertel bis zur Strobelallee verlegt. Die Bautätigkeiten im Umfeld des Stadions fanden dabei größtenteils zwischen den Heimspielen von Borussia Dortmund sowie unter Berücksichtigung der Europameisterschaft 2024 statt, sodass es im laufenden Spielbetrieb keinerlei Einschränkungen durch Baustellen gab.
„Der Anschluss des SIGNAL IDUNA PARK stellt für uns einen wichtigen Meilenstein beim Ausbau der Fernwärme in Dortmund dar. Zum einen sorgen wir für eine große Emissionsreduktion bei einem echten Wahrzeichen in unserer Stadt und zum anderen haben wir damit auch ein strategisch wichtiges Projekt erfolgreich abschließen können“, erklärt Bastian Stegemann, Leiter des Geschäftsfelds Wärme bei DEW21. „Mit der sogenannten Südtrasse, die von der Innenstadt bis zur Strobelallee führt, konnten wir weitere wichtige Ankerkund*innen aus der Wohnungswirtschaft sowie städtische Liegenschaften an die Fernwärme anschließen.“ Ganz abgeschlossen sind die Arbeiten in den Quartieren noch nicht, da aufgrund des hohen Interesses an der Fernwärme vor Ort noch weitere Verzweigungen gebaut werden.
Und auch bei Borussia Dortmund geht der Ausbau weiter: „Wir werden den jetzt gemeinsam eingeschlagenen Weg zu einer weiteren Dekarbonisierung auch weiterhin gemeinsam gestalten“, so Demnitz weiter. „Nachdem das August-Lenz-Haus bereits von DEW21 mit Fernwärme versorgt wird, wird der Anschluss weiterer Liegenschaften geprüft.“