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Vorbericht

Personallage vor dem Supercup: Auf diese Spieler kann Kovac bauen

„Der Kader ist ziemlich voll“, das ist die gute Nachricht. Sie stellt BVB-Trainer Niko Kovac gleichzeitig aber auch vor eine Herausforderung: „Wir werden einige streichen müssen.“ So sieht die Personallage aus vor dem Supercup gegen Bayern München am Samstag (20:30 Uhr, live bei Sat.1, Joyn und Sky).

Waldemar Anton (Trainingssteuerung), Maxi Beier (Schlag aufs Knie) und Carney Chukwuemeka (muskuläre Probleme) mussten auf die Saisoneröffnung gegen die AS Rom verzichten. Beier ist in dieser Woche bereits zurückgekommen. „Waldi ist auch so weit, dass er mit der Mannschaft voll mittrainieren und das Spiel am Samstag bestreiten kann“, so Kovac. Carney Chukwuemeka hat am Donnerstag das erste Mal wieder am Mannschaftstraining teilgenommen. „Vielleicht ist er eine Alternative für das Wochenende.“ Emre Can (Kreuzbandriss) und Nico Schlotterbeck (Sprunggelenk) fallen weiterhin aus.

Fokus auf die Neuzugänge

Besonders im Blickfeld stehen die Neuzugänge Giannis Konstantelias und Joey Veerman, die sich dem BVB zu Wochenbeginn angeschlossen hatten. „Giannis kommt heute Abend erst an und wird morgen das erste Mal mit der Mannschaft trainieren“, so Kovac. „Joey hat erst zwei, drei Trainingseinheiten mit der Mannschaft gehabt. Giannis noch keine. Dennoch weiß ich, dass sie körperlich fit sind und Minuten in den Knochen haben. Ich sehe keine Notwendigkeit, sie nicht in den Kader zu nehmen.“

Veerman sei ein „ähnlicher Spielertyp wie Felix Nmecha, sehr ballsicher. Einer, der alle Bälle fordert und sucht. Das brauchen wir im Übergangsspiel von hinten nach vorne“, sagt Kovac über sein Mittelfeld. „Sabi und Jobe sind die beiden Spielertypen, die sich ähneln. Wir haben einen guten Mix.“

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Konstantinos Karetsas ist zwar ebenfalls neu beim BVB, hat aber schon zwei Testspiele mit seinen neuen Kollegen in den Beinen. „Bei Kosta hat man in den Spielen gegen Arsenal und Rom schon gesehen, welche Fähigkeiten er am Ball hat, wie er den Mitspieler einsetzen, aber auch sich selbst in Szene setzen kann. Das haben wir gesucht“, erklärt der BVB-Trainer. „Aber mit 18 Jahren kann er auch noch viel lernen. Der Sprung von der belgischen Liga ist groß. Deswegen werden wir ihn behutsam aufbauen.“

Wen Kovac im Kampf um den ersten Titel der Saison tatsächlich aufbieten wird, wird sich zeigen. Der Trainer hat zumindest die Qual der Wahl.
Christina Reinke

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