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Bade: Ein Mann für den "Fall der Fälle"

Zum Abschluss seiner Karriere kehrt Alexander Bade in die Bundesliga zurück. Der 37 Jahre alte Torhüter wechselt vom SC Paderborn zum BVB und wird für ein halbes Jahr Stellvertreter von Marc Ziegler, der wiederum für den an der Schulter operierten Roman Weidenfeller zwischen die Pfosten rückt. Bade sitzt am Dienstag im Pokalspiel gegen Bremen erstmals auf der BVB-Bank.

"Er hat einen Vertrag bis Saisonende", erklärte Sportdirektor Michael Zorc am Sonntag: "Das ermöglicht uns, dass wir im Unterbau weiter auf Marcel Höttecke setzen können. Er soll mit ein Garant dafür sein, dass unsere Amateure die dritte Liga erreichen."
Somit bleibt Höttecke das Wechselspiel zwischen Bundesliga-Bank und Regionalliga-Tor erspart. Der zweite Mann hinter Marc Ziegler heißt nun Alexander Bade, der bislang auf 46 Einsätze in der ersten und 129 Spiele in der zweiten Bundesliga zurückblicken kann. "Alex ist ein Mann, der sich im Fall der Fälle vor 80.000 Zuschauern nicht in die Hose macht, sondern dem man voll vertrauen kann", betonte Zorc.
Die Karriere des 1,96 Meter langen Schlussmanns begann bei Tennis Borussia Berlin, wo er von 1975 bis 1988 spielte. Zur Saison 1988/89 wechselte er zum 1. FC Köln und war ab 1991 im Kader der Bundesligamannschaft, wobei er jedoch stets im Schatten von Bodo Illgner stand und zu nur fünf Einsätzen in vier Jahren kam. 1994 zog es ihn zum KFC Uerdingen, wo er jedoch ebenfalls nur in fünf Spielen eingesetzt wurde. Zwischen 1988 und 2000 traf er beim HSV auf Thomas Doll (Bade: "Ein Sensationstyp"), anschließend folgten nochmals sechs Jahre beim 1. FC Köln. 2006/2007 spielte er für den VfL Bochum und überzeugte unter anderem beim Remis des VfL im Signal Iduna Park mit tollen Reaktionen, schaffte beim Reviernachbarn aber nicht den Sprung zur "Nummer eins". (br)

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