Einen Tag nach dem Einzug ins Westfalenpokal-Halbfinale haben die BVB-Frauen in einem Testspiel bei Fortuna Düsseldorf 1:1 (0:1) gespielt. Parallel verloren die U17-Mädchen im Westfalenpokal der B-Juniorinnen mit 0:1 (0:1) gegen den SV Fortuna Freudenberg.

„Wir hatten den Anspruch das Spiel zu gewinnen, daher ärgern wir uns, dass wir uns mit einem Unentschieden zufriedengeben müssen. Aber in Anbracht von zwei Spielen an zwei Tagen ist das okay“, sagte BVB-Trainer Thomas Sulewski nach dem 1:1 bei Kreisligist Fortuna Düsseldorf.

Seine Mannschaft traf im Paul-Janes-Stadion auf einen sehr motivierten Gegner, so dass die Borussinnen eine Viertelstunde benötigten, um ins Spiel zu finden. Einer der ersten guten Angriffe brachte direkt die Führung: Mandy Reinhardt wurde schön freispielt, ihr Schussversuch in die Ecke von Fortuna-Keeperin Tabea Burgmeir noch pariert, doch Lea Herper war aufmerksam mitgelaufen und staubte zum 1:0 ab (20.). Reinhardt per Lupfer übers Tor und Hannah Geldschläger an den Pfosten ließen zwei weitere gute Gelegenheiten auf einen zweiten Treffer ungenutzt.

Nach dem Seitenwechsel hatte zunächst Herper per Dropkick das 2:0 auf dem Fuß, doch Torhüterin Burgmeir parierte. Und so fiel der Ausgleich auf der anderen Seite, als ein Distanzschuss von Eliza Bivolaku über die Hände von Lena Kölmel im Tor landete (62.). Nach dem Ausgleich brachte Sulewski drei frische Kräfte für die Offensive, sein Team agierte weiter spielbestimmend, blieb vor dem gegnerischen Gehäuse allerdings glücklos. „Wir haben die Gegnerinnen und den Ball gut laufen lassen, waren im Strafraum aber einfach nicht zwingend genug“, fasste Sulewski das Pro und Contra der Partie zusammen.

BVB-Frauen: Schröer (46. Kölmel) – Greulich, Haslsteiner, Glänzer (46. Jung), Geldschläger (46. Gomulka) – Becker – Tan (64. Bedarf), Herper (64. Grothe), Kaul (81. Herper), Kuhl (64. Naceva) - Reinhardt 

Tore: 0:1 Herper (20.), 1:1 Bivolaku (62.)

Pokalniederlage für die U17-Mannschaft

Für die U17-Mädchen von Borussia Dortmund gab es am Sonntag eine Premiere: Als aktuelle Kreispokalsiegerinnen traten sie erstmals im Westfalenpokal an. Gegner waren die Titelträgerinnen aus dem Kreis Siegen-Wittgenstein – SV Fortuna Freudenberg. Vor heimischer Kulisse an der Fußballakademie fanden die Borussinnen nur schwer ins Spiel und kamen zu selten in torgefährliche Aktionen. „Wir haben durch zu viele Fehlpässe in der 1. Halbzeit nie zu unserem Spiel gefunden“, sagte U17-Trainer Marc Liesler. So ging Schwarzgelb mit einem 0:1-Rückstand in die Kabinen, da Amy Cheyenne Gieseler die Gäste aus Freudenberg in der 21. Minute in Führung brachte.

Es sollte sogar das Tor des Tages bleiben, da die BVB-Mädchen im zweiten Durchgang zwar sichtlich bemüht waren, so wirklich aber nie Zugriff aufs Spiel bekamen. Vielmehr bewahrte BVB-Keeperin Isabel Schiffers ihre Farben in der Endphase vor einem größeren Rückstand. „Was die körperliche Präsenz betrifft, waren unsere Gegnerinnen nicht nur auf Augenhöhe, sondern auch überlegen. Wir haben gesehen, was uns noch fehlt, um eine Runde weiterzukommen. Freudenberg ist heute der verdiente Sieger“, resümierte Liesler.

BVB-Frauen U17: Schiffers – Tenkhoff, Schrämmer (54. Campbell), Ebstein (67. Grönebaum), Limkou (60. Duranville), Berge, Doronin (54. Frimpong), Dahlbuedding, Steinweg (75. Braun), Homann, Dewender 

Tore: 0:1 Gieseler (21.)

(df)