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Vorbericht

Handballerinnen wollen Tabellenführung in Halle verteidigen

Für die Handballerinnen des BVB steht am Mittwochabend (19 Uhr, live auf Dyn und Sporteurope.TV) die nächste Aufgabe in der Alsco Handball Bundesliga Frauen auf dem Programm. Gegner am 16. Spieltag ist der abstiegsbedrohte Tabellenzehnte SV Union Halle-Neustadt. Nur drei Tage später geht es für die Borussinnen zum wichtigen Auswärtsspiel in der EHF Champions League beim ungarischen Klub DVSC Schaeffler  „Wir wollen trotz des dichten Programms auch in Halle 100 Prozent Leistung bringen und zeigen, dass wir nicht umsonst an der Tabellenspitze stehen“, sagt BVB-Trainer Henk Groener.

Ausgangslage
Durch den 31:23-Erfolg am Samstagabend im Spitzenspiel gegen die HSG Bensheim/Auerbach haben die Borussinnen wieder die Tabellenführung vor der HSG Blomberg-Lippe übernommen. Und das, obwohl der BVB aktuell ein Spiel weniger bestritten hat. „Natürlich sind wir favorisiert. Wir sind Tabellenführer und Halle-Neustadt ist Tabellenzehnter. Allerdings haben wir ja beim Spiel vor einer Woche in Zwickau gesehen, dass es eng werden kann, wenn wir schwach starten. Dann kann so ein Spiel eine körperliche und mentale Herausforderung werden. Das wollen wir in Halle ändern, das ist unsere Herausforderung“, fordert Henk Groener: „In den Heimspielen gelingt uns das bislang besser als auswärts. Wir wollen eine Trendwende schaffen.“ Elfmal standen sich der BVB und die Mannschaft aus Sachsen-Anhalt bislang gegenüber. Neunmal verließen die Schwarzgelben als Sieger die Platte, zweimal (2019 und 2024) ging es unentschieden aus. Das Hinspiel Ende Oktober in der Halle Wellinghofen gewannen die Borussinnen mit 41:29. 

Personal
Die Situation auf der Bank bleibt die gleiche wie beim Spitzenspiel am Samstagabend gegen die HSG Bensheim/Auerbach: Deborah Lassource, Alicia Langer, Lois Abbingh und Lena Hausherr sind weiter verletzt. Lara Müller fällt mit einem gebrochenen Finger aus. 

Gegner
Der SV Union Halle-Neustadt könne befreit aufspielen, sagt Henk Groener über den Tabellenzehnten: „Ihre Punkte müssen sie schließlich in anderen Spielen holen, nicht gegen uns als Tabellenführer.“ Dass die Wildcats ein durchaus ernstzunehmender Gegner sind, zeigt der Auftritt am vergangenen Samstag in Oldenburg: Die Partie ging nach hartem Kampf mit 29:34 verloren. Halle-Neustadt verlor aber nicht nur die Partie, sondern auch Torfrau Ela Szott durch eine Knieverletzung. Da auch Stammtorhüterin Marijana Ilic nicht zur Verfügung stand, musste Juniorteam-Torhüterin Luise Kriesel ab der 45. Minute ins Tor. Zudem verletzte sich Rückraumspielerin Tena Petika. 

Leistungssteigerung im neuen Jahr
Nach einer Serie von elf verlorenen Spielen hat sich das Team aus Sachsen-Anhalt zuletzt stärker präsentiert. Siege gab's gegen Buxtehude, in Neckarsulm und vor zwei Wochen gegen Göppingen. Von den bislang 398 erzielten Toren gehen allein 82 auf das Konto von Rückraumspielerin Cara Reuthal, davon 74 aus dem Feld. Reuthal liegt damit auf Rang drei der nationalen Statistik hinter der Blombergerin Nieke Kühne und Bensheims Nina Engel.

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