Borussia Dortmund setzt ein deutliches Zeichen beim Umstieg auf Elektromobilität  und stellt sechs Ladesäulen am Signal Iduna Park auf. Damit ist der BVB einer der ersten Fußballvereine, der mithilft, die Infrastruktur der E-Auto-Ladesäulen auszubauen und damit dem Autofahrer den Umstieg zu erleichtern. Als Anerkennung wird das  Projekt jetzt vom Land Nordrhein-Westfalen gefördert.

„Das Netz der Ladesäulen lässt sich in unserem Regierungsbezirk bestmöglich ausbauen, wenn Wirtschaft, die öffentliche Hand und Privatanwender miteinander kooperieren. Deshalb fördert die Bezirksregierung Arnsberg landesweit die Aufstellung öffentlicher und nicht-öffentlicher Ladesäulen“, so Regierungspräsident Hans-Josef Vogel bei der Übergabe des Förderbescheids an den BVB in Dortmund.

Insgesamt plant die Borussia in der Strobelallee sechs Ladesäulen mit je zwei Ladepunkten aufzustellen, davon fünf öffentlich und damit auch für Besucherinnen und Besucher der Heimspiele zugänglich, und eine nicht-öffentlich, d.h. nur für den BVB selbst nutzbar. Die Gesamtkosten für dieses Projekt liegen bei rund 51.000 Euro, von denen auf der Grundlage der Förderrichtlinie 24.110 Euro durch Mittel des Landes Nordrhein-Westfalen finanziert werden.

Die Bezirksregierung Arnsberg hat die Förderung der Elektromobilität für ganz Nordrhein-Westfalen übernommen. Bei der Behörde können gleichermaßen die Anträge für die Anschaffung von E-Autos durch die Städte, Gemeinden und Kreise wie auch die für Ladesäulen gestellt werden.

Zusätzlich zu den vom Land geförderten Säulen am Signal Iduna Park errichtet der BVB drei weitere E-Auto-Ladesäulen an den Standorten Fußballschule (Im Rabenloh), am Artrion (Rheinlanddamm) und am Trainingsgelände in Dortmund-Brackel.