Zum 15. Mal treffen Borussia Dortmund und Rasenballsport Leipzig in der Bundesliga aufeinander. Seit dem Aufstieg der Sachsen im Sommer 2016 hat nur Bayern München (584) mehr Punkte geholt als der BVB (493). Leipzig (467) ist Dritter dieser Auflistung.

Ausgangslage: Fünfter gegen Vierter. Mit einem Sieg würde der BVB (25 Punkte) in der Tabelle an Leipzig (26) wieder vorbeiziehen. Anfällig sind die Gäste fast nur in Umschaltsituationen (schon vier Kontergegentore), in denen Borussia wiederum sehr stark ist (schon fünf erzielte Kontertore).

Heim/Auswärts: Schwarzgelb gewann vier der jüngsten fünf Heimspiele und verlor saisonübergreifend nur eine der zurückliegenden 22 Begegnungen vor heimischem Publikum. Mit drei Siegen und drei Niederlagen ist Leipzig das siebtstärkste Auswärtsteam. Von den wettbewerbsübergreifend jüngsten fünf Gastspielen wurde nur eins gewonnen (Anfang November mit 2:1 in Belgrad), aber vier verloren (in Wolfsburg in Liga und Pokal, Mainz und Manchester).

Statistik: Nur Bayer und Bayern haben seltener verloren als der BVB (zwei Niederlagen), der jedoch von den jüngsten fünf Partien in der Liga nur eine gewinnen konnte (gegen Gladbach). In fünf Begegnungen wurde trotz eines zwischenzeitlichen Rückstands noch gepunktet (drei Siege, zwei Unentschieden). Einzig Bayern spielte häufiger zu Null (sechsmal) als Leipzig (fünfmal). Nur Stuttgart (sechs) holte mehr Strafstöße heraus als die Sachsen (fünf).

Bilanz: In den bisherigen sieben Begegnungen zwischen beiden Klubs im SIGNAL IDUNA PARK fielen 30 Tore, im Schnitt mehr als vier pro Partie. Ein 0:0 gab es zwischen beiden Teams noch nicht, weder in Dortmund noch in Leipzig. Mehr Auswärtsniederlagen als beim BVB (vier) kassierte Leipzig bei keinem anderen Bundesligisten.

Der höchste Sieg: Am 26. August 2018 setzte sich der BVB mit 4:1 durch, obwohl der Gast nach 31 Sekunden durch Augustin in Führung gegangen war. Mo Dahoud in der 21. Minute, der damalige Leipziger Marcel Sabitzer mit einem Eigentor (40.) und Axel Witsel (43.) sorgten für einen 3:1-Halbzeitstand. Marco Reus setzte in der Nachspielzeit den Schlusspunkt.
Zusammengestellt von Boris Rupert