Bei einem Sprengstoffanschlag gegen den Mannschaftsbus von Borussia Dortmund wurde Abwehrspieler Marc Bartra an der Hand verletzt. Beim Pay-TV-Sender Sky gaben Hans-Joachim Watzke und Reinhard Rauball erste Statements ab.

Hans-Joachim Watzke: „Es gab einen Sprengstoffanschlag in unmittelbarer Nähe zur Hotelausfahrt. Als die Mannschaft vom Hotelparkplatz auf die Wittbräucker Straße gefahren ist, sind dort drei Sprengkörper ausgelöst worden. Marc Bartra ist ins Krankenhaus gebracht worden. Er hat sich an der Hand verletzt. Wir haben dann sofort Kontakt zu den Sicherheitsdelegierten und den Kollegen aus Monaco aufgenommen. Das Spiel wird morgen um 18:45 Uhr nachgeholt. Die Eintrittskarten behalten ihre Gültigkeit. Insgesamt muss ich ein riesengroßes Kompliment an unsere Fans aussprechen, die das sehr gut, sachlich, vernünftig und solidarisch getragen haben. Die Mannschaft und das Trainerteam sind natürlich schockiert. Wir müssen das jetzt in irgendeiner Weise kanalisieren. Es wird nicht einfach, das aus den Köpfen zu bekommen. In so einer Krisensituation rücken alle Borussen zusammen. Ich denke, das wird auch die Mannschaft morgen spüren.“

Reinhard Rauball: „Natürlich ist das für die Spieler jetzt eine extrem schwierige Situation. Aber sie sind Profis, und ich bin davon überzeugt, dass sie das wegstecken und auch morgen ihre Leistung bringen werden. Es wäre schlimm, wenn diejenigen, die das gemacht haben, auch noch damit Erfolg haben, weil die Mannschaft in irgendeiner Weise dadurch beeinflusst wird.“ (djg)